
Bauernkrieg
Ausstellungszeitraum: 02.08.2025-01.02.2026
Im Frühjahr 1525 erhoben sich im Gebiet zwischen Schwarzwald und Neckar zahlreiche Bauern gegen drückende Abgaben und forderten mehr Gerechtigkeit und Freiheit. Ausgehend von den Bauern des Klosters Alpirsbach erhoben sich die Menschen gegen drückende Abgaben und forderten mehr Gerechtigkeit und Freiheit.

Vom Aufstand zur Niederlage
Am 11. April versammelten sich rund 150 Bauern auf dem Vogelsberg bei Loßburg. Unter der Führung von Thomas Mayer wuchs der Aufstand rasch: Dornstetten, Klosterreichenbach, die Burg Mandelberg und Schloss Glatt wurden eingenommen. Dort erbeuteten die Bauern Waffen, mit denen sie am 30. April Sulz und die Burg Albeck eroberten.
Doch das Heer des Schwäbischen Bundes unter „Bauernjörg“ Georg III. Truchseß von Waldburg rückte heran. Die Bauern zogen nach Norden, um sich mit den württembergischen Aufständischen zu vereinen, wurden jedoch bei Böblingen geschlagen. Viele verloren ihr Leben oder gerieten in Gefangenschaft.
Orte, Menschen und Alltag im Bauernkrieg
Die Ausstellung nimmt Orte und Personen des Bauernaufstands in den heutigen Landkreisen Freudenstadt und Rottweil in den Blick. Attraktive Ausstellungsstücke verdeutlichen Leben, Alltag und Aufstand der Bauern im Jahr 1525. Anhand der erhaltenen Dokumente werden Protagonistinnen und Protagonisten des Bauernaufstands in der Region vorgestellt.
Der Blick wird aber auch auf die Reichsstadt Rottweil gerichtet, wo Adlige und hochrangige Geistliche während des Bauernkriegs Zuflucht suchten und ausschweifende Feste feierten.






