KMZ Schloss Glatt | Tourismus in Glatt | Gesellschaft Schloss Glatt | Ortschaft Glatt
Aktuell
Ortschaft Glatt
Ortschaftsverwaltung
Bürgerservice
Zahlen / Statistik
Ortschronik / Geschichte
Termine /
    Veranstaltungskalender
Einrichtungen
Freizeit / Vereine
Bildgalerie
Ortsplan
Gewerbebetriebe
Ausstellungen in Glatt
Müllkalender
Kontakt / Anfahrt
Pegelstand der Glatt
Routenplaner
Gästebuch
Bebauungsplan
Seite drucken
Seite weiterempfehlen
Aktuell
 
 
Aus der Hauptversammlung des Musikvereins

Bei der Hauptversammlung des Musikvereins löste Timo Fittig Martin Gnamm als 2. Vorsitzender ab. Als passive Ausschussmitglieder schieden Thomas Müller und Hans Rapp nach langjähriger Mitarbeit aus. Mit einem Konzertabend feiert der Musikverein am 10. April sein 85-jähriges Bestehen.
Einen besonderen Willkommensgruß richtete Vorsitzender Christian Günthner bei der Hauptversammlung im Hotel „Kaiser“ an die Ehrenmitglieder und an die Vorstandskollegen von den örtlichen Vereinen. Das Totengedenken galt den beiden im vergangenen Jahr verstorbenen Ehrenmitgliedern Georg Felnagel und Emil Säer. Sein Rückblick auf das abgelaufene Vereinsjahr fiel durchwachsen aus. Das geplante Schlossgartenfest musste wegen der wechselhaften Witterung in die Remise verlegt werden. Leider kamen nicht so viele Besucher wie sonst. Dies habe sich auch negativ auf den Erlös ausgewirkt, bekundete Günthner. Bei der Alteisensammlung konnten rund zehn Tonnen Material gesammelt werden, das auch der Kasse sehr gut getan habe. Allerdings sei der Schrottpreis im Vergleich zum Vorjahr um etwa 70 Prozent zurückgegangen und deshalb nur noch rund 950 Euro übrig geblieben. Für einen halben Tag Arbeit sei das Ergebnis jedoch sehr gut, urteilte der Vorsitzende. In diesem Jahr wird keine Sammlung durchgeführt, da letztes Jahr schon nicht mehr viel Alteisen vorhanden war. Die Narrengilde wurde bei drei Auswärtsterminen begleitet. Insgesamt hatten die Musiker 22 Auftritte in 2009 zu bewältigen. Als sehr erfreulich bezeichnete Günthner die neue Bestuhlung im Kursaal und bedankte sich dafür bei der Ortschafts- und Stadtverwaltung. Anstatt des traditionellen Weihnachtskonzerts hatte es im Dezember einen Vorspielnachmittag der Jungmusiker gegeben. Dies war ein voller Erfolg und soll in diesem Jahr wiederholt werden. Der Dank des Vorsitzenden galt an dieser Stelle den beiden Jugendleitern Tobias Laufer und Johannes Schwind sowie den Ausbildern Hans Braun und Joachim Schenker von der Jugendtrachtenkapelle Empfingen/Glatt. Im Gesamten bezeichnete Christian Günthner das vergangene Vereinsjahr als arbeits- und erfolgreich. Die musikalischen Auftritte seien alle sehr gut besucht gewesen und hätten sehr viel Spass bereitet. Zur Zeit besteht der Verein aus 24 Aktiven über 18 Jahren. Weiter gehören dem Verein 18 Jungmusiker unter 18 Jahren an. Davon befinden sich 13 noch in der Ausbildung. Fünf spielen bereits bei den Aktiven mit. Unterstützt wird der Musikverein von 93 passiven Mitgliedern (davon 22 Ehrenmitgliedern). Dirigentin Angela Österle bewertete 2009 als ein erfolgreiches Musikjahr und empfand es als toll, wenn einem so viel Vertrauen und Verständnis entgegengebracht werde. Sie bedankte sich für die gute Zusammenarbeit. Die Musiker hätten auch viel Geduld aufbringen müssen, da sie im vergangenen Jahr aus beruflichen Gründen oft verhindert gewesen sei. Besonders hatte sie es gefreut, dass auch in diesem Jahr über die Fasnet die jüngsten Musiker mit von der Partie waren. Lobend hob sie die Zuverlässigkeit eines jeden Einzelnen hervor. Jeder habe sein Bestes gegeben. Dies betreffe nicht nur die musikalische Leistung sondern auch die Flexibilität. Nicht zu vergessen die Gastspieler, die so manches Mal die Auftritte erleichtert hätten. Nur noch sechs Wochen trennen die Musiker von ihrem „Großprojekt“, dem Frühjahrskonzert. Um das Konzert erfolgreich zu meistern wünschte sie sich mit Rücksicht auf alle einen etwas engagierteren Probenbesuch. Recht verheißungsvoll war der Bericht von Jugendleiter Tobias Laufer. Zur Zeit befinden sich 13 Jugendliche im Alter von neun und 15 Jahren in der Ausbildung. Einen Fehlbestand gibt es immer noch beim tiefen Blech wie Tuba und Posaune. Bei den anstehenden Wahlen galt es nur einen Teil der Vorstandschaft zu wählen. Nach zwölf Jahren gab Martin Gnamm sein Amt als 2. Vorsitzender ab. Zu seinem Nachfolger wurde Timo Fittig gewählt. Margret Getzreiter wurde als Kassier bestätigt. Als passive Ausschussmitglieder schieden Hans Rapp (seit 1991 dabei) und Thomas Müller (seit zehn Jahren im Gremium) aus. Für sie konnte lediglich Catrin Schwind als Nachfolgerin gefunden werden. Bestätigt wurde Christian Laufer. Martin Gnamm tauscht für ein Jahr mit Timo Fittig das Amt des aktiven Ausschussmitglieds. Mit einem Essensgutschein bedankte sich Vorsitzender Christian Günthner bei den Ausgeschiedenen. Ein Weingeschenk überreichte er an Hans Braun, denn er sprang immer wieder für die verhinderte Dirigentin ein. Anlässlich des 85-jährigen Vereinsbestehens wird am Samstag, 10. April, ein Frühjahrskonzert mit einem Ehrungsabend veranstaltet. Neben dem Musikverein Glatt wird auch die Jugend-Trachtenkapelle Empfingen/Glatt aufspielen. Am 1. Mai wird auf dem Oberhof bei Hans Rapp wieder ein Maifest organisiert. Statt dem Sommerfest im Schloss wird im September zum „Backkuchenfest“ rund um die Bäckerei von Hans-Georg Säer eingeladen.
Die Narrengilde hatte zum Kindernachmittag eingeladen

Mit dem Kindernachmittag der Narrengilde ging am gestrigen „Fasnets-Deischdig“ die Fasnet in der Fasnetshochburg langsam zu Ende. Vom Kindergarten aus machte sich bei herrlichem Sonnenschein ein Tross von Umzüglern mit der Trachtenkapelle an der Spitze auf den Weg in Richtung Wasserschloss. Die Sprösslinge wurden teilweise von ihren Eltern, Geschwistern, Omas und Opas sowie einer Abordnung der Narrengilde und der „Satelliten-Fußgruppe“ begleitet. Die Klänge des Narrenmarsches waren schon von weitem zu hören. Ein kurzer Halt wurde auf dem Schlossplatz eingelegt, wo sich auch einige Zuschauer versammelt hatten. Danach wurde das närrische Treiben im Kursaal fortgesetzt. Zu Beginn des Nachmittags sorgten die Musiker mit flotten Melodien für Stimmung. Gildemeister Denis Walz wünschte den Gästen einige unterhaltsame Stunden. Als Dankeschön für die Teilnahme am Umzug erhielt jedes Kind einen Verzehrgutschein. Die Nachwuchskicker vom Sportverein traten nochmals mit ihrem Bobfahrerlied „Wir fahren mit dem Bob“ auf. Durch das weitere Programm führten Natalie Getzreiter und Julia Fischer. Während sich die Kinder bei verschiedenen Spielen vergnügten, gönnten sich die Erwachsenen eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen. Einen Kindernarro gab es bei der Verlosung zu gewinnen. Langsam aber sicher neigte sich die Fasnet ihrem Ende entgegen. Am Abend versammelten sich die Narrengilde und die Schlosshexen beim „Vize“ Michael Krauter im Glatter Täle und stärkten sich für ihren letzten Gang. Mit Fackeln marschierten sie mit der Trachtenkapelle an der Spitze zum Rathaus, gaben den Schlüssel zurück und holten ihre Narrenfahnen ein. Im Schlosshof wurde schließlich die Fasnet verbrannt. Symbolisch wurde das Häs, die Glocken und die Maske eines Narros in einem Wäschekorb eingemottet. Letztmals erklang dabei der Narrenmarsch. Anschließend wurde zum Kehraus in den Kursaal eingeladen.
 
Kinderfasnet
 
Fasnetsumzug durch den Ortskern

Mit dem Umzug durch den Ortskern erlebte die Glatter Fasnet einen weiteren Höhepunkt. Bei frostigen Temperaturen aber trockenem Wetter versammelte sich beim Schlossplatz eine ansehnliche Zuschauerkulisse und wartete auf die Narren. Neben der Narrengilde und den Schlosshexen bereicherten die Schneckengraber aus Dettingen den Umzug und setzten einen Farbtupfer. Angeführt wurde der Umzug vom Gilderat der Narrengilde und der Trachtenkapelle Glatt. Das beherrschende Thema war der gewünschte schnelle Internet-Zugang. Mit dem Zugang über Satellit können sich die Glatter wohl nicht anfreunden. Die Leistung ist ihnen zu gering zu teuer. Deshalb wurde argumentiert „1000 Bit vom Satellit – wenn du a Schüsselwald im Schwarzwald witt, und der Preis isch au a Hit“. Gefrotzelt wurde deshalb auch mit „Glatt – das Portal zum nördlichen Schüsselwald“ als Anspielung auf den Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord. Ein Internet-Café im Fürstensaal würde die Besucherzahlen steigern. Sie fragen sich „Am Glasfaserkabel ist Dürrenmettstetten angeschlossen – warum ist es nicht ins Glatttal weitergeflossen?“ Als Alternative würde sich der Anschluss an der Bahnstrecke anbieten. Deshalb wird gefragt „Mit dem Kabelpflug von Neckarhausen her, des isch doch au net soo schwer“. Die Fischer würden sich jetzt schon freuen. „Ein Kabel durch den Bach wär’ fein – dann wäret Fischer au online“. Recht erfinderisch zeigten sich die Glatter auch in der Wirtschaftskrise und schufen einen „Job for Future“. Die Glatttal-Flößer hatten auf ihrem Wagen richtig eingeheizt. Dicker Rauch quoll unter dem Kessel hervor. Ihren Hexenwagen hatten die Schlosshexen im Schlepptau und schleppten machen Zuschauer hinein. Unter den Klängen der Trachtenkapelle entwickelte sich auf dem Schlossplatz ein munteres Treiben. Anschließend wurde das närrische Geschehen in den Kursaal vom Wasserschloss verlagert.
Umzug
 
 
Umzug 2010
 
Umzug Internet
 
 
Der „TuS“ hatte zum Sportlerball eingeladen

Nur langsam kam das närrische Volk beim traditionellen Sportlerball in Schwung. Dies lag vornehmlich auch daran, dass sich zu Beginn des Abends nur wenige Besucher auf den Weg in den Kursaal gemacht hatten. Moderator Ralf Knura scherzte deshalb auch bei seiner Begrüßung, dass die Sportler „unter sich“ seien. Für Unterhaltung sorgte DJ Markus Burgner. Mit dem Eintreffen der Narrengilde und der Trachtenkapelle begann das offizielle Programm und der Saal füllte sich. Stolz präsentierte der neue Gildemeister Denis Walz „das Ding“ (den Rathausschlüssel) und richtete einen närrischen Gruß an das Publikum. Bei den flotten Rhythmen und Schunkelrunden des Musikvereins sowie der Narrenpolonaise durch den Kursaal kam erstmals richtig Stimmung auf. Die Nachwuchskicker des Sportvereins waren als Bobfahrer unterwegs und gaben zum Bobfahrerlied „Sie fahren mit dem Bob“ ihr Bestes. Ein erstes Highlight war der Auftritt der Frauen von den Schlosshexen mit ihrem Showtanz. Ralf Knura fand es toll, dass sie jedes Jahr das Programm mitgestalten. Ihre Auftritte seien immer ein Hit. So auch dieses Mal. Ohne eine vehement geforderte Zugabe durften sie nicht von der Bühne. Als kleines Dankeschön erhielten sie eine Einladung in die Bar. Eine etwas derbe Episode von „Bauer sucht Frau“ steuerten die Aktiven des Sportvereins bei „Redaktionsschluss beim TuS“ bei. Die Hitparade mit einigen Stars wie DJ Ötzi, Modern Talking und Peter Maffay entpuppte sich zum Schluss des Programms als Höhepunkt des Abends. Begeistert ging bei den Playbackvorträgen der Sportler das Publikum mit. Ralf Knura als Peter Maffay ließ es sich jedoch nicht nehmen, sein Lied „Und es war Sommer“ live vorzutragen. Bereitwillig gab er die stürmisch Zugabe. Danach übernahm wieder DJ Markus Burgner das Kommando und sorgte bis in die späte Nacht hinein für eine gute Stimmung.

Die Bilder zeigen „Bauer sucht Frau“, „Modern Talking“ und Ralf Knura als Peter Maffay.
 
 
Schlüsselübergabe
 
 
 
 
Die Narren stürmten das Rathaus

Traditionell stürmten am „Schmotzigen“ die Narren das Rathaus, setzten den Schultes ab und übernahmen von ihm den Rathausschlüssel. Bei frostigen Temperaturen und Schneefall fand das alljährliche Spektakel jedoch fast „unter Ausschluss der Öffentlichkeit“ statt. Mit dem Musikverein an der Spitze zogen die „Habermarken-Stupfer“ und die „Schlosshexen“ mit Fackeln zum Rathaus und forderten von Ortsvorsteher Helmut Fleiner den Rathausschlüssel. Nach Ansicht von Gildemeister Denis Walz habe die Ortschaftsverwaltung eine Menge „Bolzen“ gedreht und das Geld verschwendet. Deshalb müsse Rechenschaft gefordert werden. Freiwillig räumte Helmut Fleiner jedoch das Feld in seiner Amtsstube nicht. Walz schickte deshalb einige Schlosshexen ins Rathaus um den Ortsvorsteher zu holen. Bis sie ihn gefunden und vor das Rathaus gezerrt hatten, spielte der Musikverein einige närrische Weisen. Die Liste der Anklagepunkte war relativ kurz. Die Narren prangerten an, dass ganz oben im Abstellraum vom Wirtschaftsgebäude zwar Glühbirnen, aber kein Lichtschalter gefunden wurde. Aus Sparmaßnahmen wurde auf einen Lichtschalter verzichtet, so Fleiner. Er empfahl deshalb, die Glühbirnen das nächste Mal einzudrehen um Licht zu haben. Des öfteren hatten die Narren bereits gefordert, dass bei ihren Veranstaltungen die Straßenlampen länger brennen sollten. Ein „Dauerbrenner“ sind auch die ausgebleichten Fasnetsbändel über den Straßen im Ortskern, die der Schultes schon längst durch neue ersetzen sollte. Mit Sorge verfolgen die Narren die immer leerer werdenden Gitterboxen mit den Festgarnituren im Schloss und fragen sich, wo die Garnituren abgeblieben sind. Ohne großen Widerstand übergab Fleiner symbolisch den Rathausschlüssel. Unter den Klängen des Narrenmarsches hisste die Narrengilde ihre Fahnen. Eine kleine „Wegzehrung“ hatte Helmut Fleiner für die Narrengilde, die Schlosshexen und den Musikverein parat und wünschte allen eine glückselige Fasnet.

Bauer sucht Frau
 
Modern Talking
 
Peter Maffay
 
 
 
Die Narrengilde feierte mit zwei Brauchtumsabenden
ihr 30-jähriges Bestehen

Mit zwei Brauchtumsabenden feierte die Narrengilde über das Wochenende ihr 30-jähriges Bestehen. Eine ganze Reihe von Narrenzünften hatte sich im Wirtschaftsgebäude vom Wasserschloss zu dem närrischen Stelldichein eingefunden und bot ein farbenprächtiges Bild. Für eine ausgezeichnete Stimmung sorgte das Starzach-Duo.
Lautstark machten sich die anwesenden Narrenzünfte bei der Begrüßung durch Gildemeister Denis Walz und seinem „Vize“ Michael Krauter bemerkbar. Unter den Klängen des Narrenmarsches marschierten die „Habermarken-Stupfer“ als Gastgeber und Hausherren an beiden Tagen als erste Zunft in den Kursaal ein. Die Fasnet wird in dem traditionsreichen Ort schon seit Jahrhunderten gefeiert. Aufzeichnungen vom Pfarramt in Glatt gehen nachweislich bis 1628 zurück. Gegründet wurde die Narrengilde 1980. Nach der Vorstellung der einzelnen Masken und Narrenkleider führten die gestandenen Mannsbilder der Glatttal-Flößer ihren Flößertanz auf. Gleich bei der ersten Stimmungsprobe vom Starzach-Duo sprang der Funke auf das närrische Publikum über. An beiden Tagen waren sie ein Garant für eine ausgezeichnete Stimmung und brachten die zahlreichen Gäste mächtig in Schwung. Trotz der winterlichen Verhältnisse ließen sich die Narrenzünfte nicht von ihrer Reise ins Glatttal abhalten. Am Freitag konnte die Narrengilde die Narrenzunft Hochdorf , die Hecke-Pfiefer sowie die Hagenhenker aus Beffendorf mit ihren Oberzunftmeister Franz Kern von der Freien Narrenvereinigung Waldgau begrüßen. Zu den Gratulanten zählten auch die Narrenzünfte aus Alpirsbach und Egesheim. Bei der Vorstellung der Fasnetsfiguren mit ihren Masken und dem Häs wurde es auf der kleinen Bühne teilweise recht eng. Eine Augenweide waren die Garde- und Narrentänze. Der Fanfarenzug aus Alpirsbach brachte am Freitag zum Schluss des Brauchtumsabends die Mauern des Wasserschlosses zum Beben. Ein voller Kursaal und eine tolle Stimmung war der Narrengilde auch am Samstag beschert. Als Gäste konnten Denis Walz und Michael Krauter die Dornhaner Lauser mit einer kleinen Abordnung begrüßen. Nach dem Lausertanz ging ein Brezelsegen auf die Besucher nieder. Danach zogen die Schnecken aus Bettenhausen in den Kursaal ein. Sie zählten zu den größten Gruppen an diesem Abend und verzückten das Publikum mit ihrem Schneckentanz. Nur einen Katzensprung zu Anreise hatte auch die Narrenzunft Fischingen mit ihren Buzefalus, Hoga-Ma und Burg-Hexen. In die Reihe der Gratulanten reihten sich auch die Stolla-Hexa aus Hallwangen ein. Als absolutes „Zuckerle“ bezeichnete Michael Krauter das Zunftballett aus Fischingen mit ihrem Showtanz. Sie begeisterten das Publikum und durften ohne Zugabe die Bühne nicht verlassen. Während nach Beendigung des offiziellen Programms zum Zunftmeisterempfang in die Narrenstube eingeladen wurde, vergnügten sich die Narren in der Bar oder tanzten zu den flotten Melodien des Starzach-Duo’s. An beiden Tagen herrschte im Wasserschloss bis in die späte Nacht hinein reger Betrieb.

Die Bilder zeigen die Dornhaner Lauser und die Schnecken aus Bettenhausen bei ihrem Schneckentanz
 
Schlosshexen fliegen

Hexen machten den Flugraum im Schlosshof unsicher.


Sulz-Glatt. »Einmalig im deutschen Flugraum«: So kündigte Hexenvater Bruno Thiel den Hexenflug im Glatter Schlosshof an. Das Spektakel war der Auftakt für den Hexenball.

Thiel hatte nicht zuviel versprochen. Die Schlosshexen hatten ein Seil von einem der Türme des Wasserschlosses in den Schlosshof gespannt. Daran rauschten die Hexen in die Tiefe. Das alles war aber nur ein Teil des aufwendig inszenierten Hexentanzes. Selbst vor der symbolischen Verbrennung einer Hexe auf dem Scheiterhaufen scheuten die Narren nicht zurück. Das Spektakel lockte zahlreiche Zuschauer an. Die konnten sich im Anschluss im Kursaal aufwärmen. Dort fand der traditionelle Hexenball statt. Dabei stand vor allem das gemütliche Beisammensein im Vordergrund.

Der Höhepunkt war die Uraufführung des neuen Tanzes der Showtanzgruppe. »Jump Dance«, also Sprung-Tanz, hatten sie ihn getauft. Zurecht, denn auf der Bühne ging es richtig zur Sache. Eine Etage tiefer vergnügten sich derweil die jüngeren Besucher in der Bar. Gäste der Schlosshexen waren Zünfte aus Täbingen, Sigmarswangen, Dettingen und Fluorn.

Von Jens Sikeler

Hexenflug
Aus der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr

Keine Veränderungen ergaben die Wahlen bei der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr. Lediglich Hans-Georg Säer und Harald Säer sind als Kassenprüfer neu im Amt. Von einem Ernstfall blieb die Wehr im vergangenen Jahr verschont. Eine Reihe von Beförderungen konnte Stadtbrandmeister Eugen Heizmann aussprechen.
Zur Hauptversammlung im Sportheim konnte Abteilungskommandant Volker Speidel auch einige Vereinsvertreter begrüßen. In Gedenken an den verstorbenen Kameraden Georg Felnagel erhoben sich die Anwesenden von den Plätzen. Vom 1. Januar 1949 bis zum 15. Juli 2009 war er in der Feuerwehr tätig. Die Abteilung setzte sich im vergangenen Jahr aus 23 Aktiven und elf Alterswehrkameraden zusammen. Fünf Kameraden aus der Jugendfeuerwehr nehmen mit großem Interesse am Übungsbetrieb in Sulz teil. Speidel bedankte sich an dieser Stelle bei Wolfgang Umbrecht. Er organisierte die Fahrdienste und war auch das ganze Jahr über bestrebt, den Nachwuchs in die Glatter Wehr zu integrieren. Drei Aktive absolvierten den Motorsägenlehrgang, einer ließ sich zum Zugführer ausbilden. Mit der Beteiligung von nur 66 Prozent an den zwölf Übungen zeigte sich der Abteilungskommandant keineswegs zufrieden. Im Vorjahr lag die Quote noch bei 71 Prozent. Dies müsse wieder besser werden. Daran appellierte auch Stadtbrandmeister Eugen Heizmann. Der Durchschnitt im Stadtgebiet liege etwa bei 75 Prozent. Ernstfall war keiner zu beklagen. Umgestürzte Bäume, Verkehrsunfälle und ein Kaminbrand riefen die Wehr jedoch insgesamt acht Mal auf den Plan. Hinzu kam der Feuersicherheitsdienst beim Ritterlager im Schlossgarten und eine Straßensperrung bei „Mobil ohne Auto“. Zusammen mit den Übungen notierte Speidel 743 aufgelaufene Stunden und bezeichnete 2009 als „relativ normales Jahr“. Hinzu kommen noch einige Arbeitsstunden im Gerätehaus, die jedoch statistisch nicht festgehalten wurden. Trotz aller Arbeit kam die Geselligkeit nicht zu kurz. Dies ging auch aus dem Protokoll von Schriftführer Wolfgang Umbrecht und Kassier Eugen Schäfer hervor. Für die Gewährleistung der Sicherheit sowie dem reibungslosen Ablauf bei den anderweitigen Diensten bedankte sich Kommandant Volker Speidel bei seinen Kameraden für ihre vorbildliche Einsatzbereitschaft. Helmut Fleiner berichtete als Leiter von der Alterswehr. Er bedankte sich bei Speidel, dass die Alterswehr so intensiv in das Geschehen bei der Feuerwehr eingebunden wurde. Am 6. Mai wurde Fleiner zum Obmann der Alterswehr von der Feuerwehr Sulz gewählt. Volker Speidel bedankte sich für die Unterstützung durch die Kameraden der Alterswehr und freute sich, dass Glatt ein solch agile Alterswehr habe. Auf sie könne man immer zählen. Die anstehenden Wahlen des Abteilungsausschusses waren schnell abgehakt. Der alte Ausschuss kandidierte nochmals komplett. Weitere Vorschläge gab es keine. Somit wurden Armin Brett, Christian Günthner, Thomas Müller, Eugen Schäfer, Wolfgang Umbrecht und Oliver Wolf bestätigt. Horst Nanz und Uwe Göttler stellten sich dagegen als Kassenprüfer nicht mehr zu Wahl. Ihre Nachfolge treten Hans-Georg Säer und Harald Säer an. Eine Freude war es für Stadtbrandmeister Eugen Heizmann, eine ganze Reihe von Ehrungen und Beförderungen vorzunehmen. Für 25-jährigen aktiven Dienst in der Feuerwehr wurden Uwe Göttler, Martin Gnamm, Harald Säer, Eugen Schäfer und Wolfgang Umbrecht für ihre Pflichttreue mit dem silbernen Ehrenzeichen ausgezeichnet. Zudem beförderte er sie (bis auf Wolfgang Umbrecht) zum Löschmeister. Umbrecht als ehemaliger Abteilungskommandant hatte bereits in früheren Jahren die Auszeichnung zum Brandmeister erhalten. Sie alle waren am 1. Januar 1985 in die Feuerwehr eingetreten. Mit einem Weingeschenk bedankte sich Ortsvorsteher Helmut Fleiner im Namen der Stadt sowie Volker Speidel von der Feuerwehr. Für ihre zehnjährige Tätigkeit als Gruppenführer wurden Christian Günthner und Michael Brett zum Oberlöschmeister befördert. Die Beförderung zum Feuerwehrmann durften Johannes Heizmann und Wolfgang Schwind entgegen nehmen. Mit einem Bierseidel in Stiefelform zeichnete Abteilungskommandant Volker Speidel Johannes Heizmann, Thomas Müller, Hans-Georg Säer, Wolfgang Schwind und Oliver Wolf aus. Sie hatten an allen Übungen teilgenommen. Lediglich einmal fehlte Michael Brett. Traditionell übernahm der Kommandant die erste Füllung des Glases.

Das Bild zeigt von links: Christian Günthner, Eugen Schäfer, Harald Säer, Uwe Göttler, Michael Brett, Ortsvorsteher Helmut Fleiner, Wolfgang Umbrecht, Abteilungskommandant Volker Speidel und Stadtbrandmeister Eugen Heizmann. Martin Gnamm konnte leider nicht anwesend sein.
 
 
Hauptversammlung 2009
Hauptversammlung 2009
 
Hexenflug und Ball der „Glatter Schlosshexen“

Sulz-Glatt (dli). Die „Glatter Schlosshexen“ veranstalten am Samstag, 23. Januar, ihren traditionellen Hexenball. Als Gäste werden die Täbinger Hexen, die Mohraloch-Hexen aus Dettingen, die Erzhexen aus Fluorn sowie die Narrenzunft aus Sigmarswangen erwartet. Beginn ist bereits um 19.30 Uhr mit dem spektakulären Hexenflug der Schlosshexen vom Wasserschloss. Danach wird das närrische Geschehen in den Kursaal verlegt. Zum Tanz und Unterhaltung spielt Alleinunterhalter Marcus Schrägle auf. Für Stimmung sorgen auch die Aktiven der Schlosshexen mit ihren Beiträgen. Im Erdgeschoss wird eine Bar eingerichtet. Eingeladen sind alle Fasnetsfreunde aus nah und fern. Der Eintritt ist frei.
 
 
 
Das war 2009:
 

Die Kirchengemeinden und die Ortschaftsverwaltung hatten zur Seniorenfeier eingeladen

 

Einige unterhaltsame Stunden bescherten die katholische und evangelische Kirchengemeinde sowie die Ortschaftsverwaltung ihren Gästen bei der Seniorenfeier im Kursaal. Eingeladen waren alle Mitbürger ab dem 65. Lebensjahr. Ortsvorsteher Helmut Fleiner hieß die Besucher mit dem Gedicht von der Christbaumspitze herzlich willkommen und stimmte in die Adventszeit ein. Zur Unterhaltung trug er auch mit der Geschichte vom kleinen Kätzchen und dem Weihnachtsmann bei. Fleiner bedankte sich bei den beiden Kirchengemeinden für ihre ehrenamtliche Arbeit. Sie würden viel Engagement zeigen um die Jugendlichen zu betreuen und sich auch in vorbildlicher Weise um die älteren Menschen kümmern. Die Glatter Bürger beweisen nach Ansicht von Ortsvorsteher Helmut Fleiner auch im übrigen Jahr ein vorbildliches Engagement in dem sie beispielsweise ehrenamtlich im sozialen Bereich arbeiten, sich bei der Feuerwehr oder dem Roten Kreuz einsetzen oder in den Vereinen tätig sind. Ein herzliches Dankeschön richtete er an alle Kuchenspender, besonders an das Gremium vom Ortschaftsrat, das spontan bereit war, mit einer Kuchenspende am Seniorennachmittag beizutragen. Nicht versäumen wollte es Helmut Fleiner, sich bei der Stadtverwaltung zu bedanken, die jedes Jahr mit einer Geldspende zum Seniorennachmittag beitrage. Dadurch sei es möglich, den Nachmittag so zu gestalten, dass keinerlei Kosten auf die Gäste zukommen. Ein „Vergelt’s Gott“ galt auch den Organisatorinnen und Mitwirkenden des Seniorennachmittags. Die Frauen der katholischen und evangelischen Kirchengemeinde tragen die Hauptlast der Vorbereitungen und sorgen für die Bewirtung. Für Helmut Fleiner war es ein großes Bedürfnis, über das „Fest der Freude“ einige Gedankenanstöße zu geben, die es verdient hätten, darüber nachzudenken. Zur weiteren Unterhaltung trug der Musikverein unter der Leitung von Dirigentin Angela Oesterle bei. Zum Schluss wurde traditionell das Hohenzollernlied angestimmt. Ihr Scherflein zur Unterhaltung trug auch Pfarrerin Ruth Krönig von der evangelischen Kirchengemeinde bei. Sie stimmte auf der Blockflöte bekannte Advents- und Weihnachtslieder an, die von den Gästen erraten werden mussten. Danach wurden die Lieder mit all ihren Strophen gesungen. Sie hatte auch einen besonderen Adventskalender mitgebracht. Hinter den Türchen verbarg sich allerdings keine Schokolade, sondern Wege zu Gott. Das persönliche Gespräch kam an dem Nachmittag nicht zu kurz. Von der Ortschaftsverwaltung wurde ein Fahrdienst für die Mitbürger angeboten, die sich gerne von zu Hause abholen lassen wollten.

 

Die Bilder zeigen die Gäste vom Seniorennachmittag sowie den Musikverein Glatt

 

Musikverein Glatt

 
Seniorennachmittag
 
 

Schneller Zugang zum Internet über Satellit? – Ein Modellprojekt bietet die Chance dazu

 

Die Hoffnung auf einen schnellen Internetzugang keimte diese Woche wieder im Ortschaftsrat auf. Im Rahmen eines Modellprojektes könnte der Zugang zur Breitbanderschließung per Satellit ermöglicht werden. In einer Informationsveranstaltung soll die Einwohnerschaft über die wohl einmalige Chance informiert und das Interesse abgeklärt werden.

Zu diesem Tagesordnungspunkt hatte sich eigens Bürgermeister Gerd Hieber eingefunden. Zusammen mit Ortsvorsteher Helmut Fleiner hatte er sich Mitte September bei einer Veranstaltung der Landesanstalt für Kommunikation in Stuttgart über das Modellprojekt informiert und den Ortsteil Glatt als Interessenten angemeldet. Das Ministerium für Ernährung und ländlicher Raum legte dabei die Vorgehensweise für eine EU-konforme Förderung dar. Das Ergebnis der Bemühungen von den interessierten Gemeinden müsse die Feststellung eines sogenannten „weißen Fleckens“ auf der Landkarte sein, wo also aus Kostengründen keine Breitbanderschließung auf dem herkömmlichen Weg möglich ist. Aufgabe und Ziel des Ministeriums ist es, diese „weißen Flecken“ in Baden-Württemberg vom Tisch zu bekommen. Wegen den hohen Kosten sei in diesen Gebieten ohne Förderung kein Anbieter zur Breitbanderschließung bereit. Für Glatt biete sich nach Aussage von Ortsvorsteher Helmut Fleiner aus Gründen der großen Entfernung keine kostengünstige Möglichkeit, um an das an der Bahnlinie liegende Breitbandkabel oder am Kabel von Dürrenmettstetten nach Dettingen anzuschließen. Bürgermeister Gerd Hieber bekundete, dass die Stadt seit geraumer Zeit bestrebt und bemüht sei, im ganzen Stadtgebiet das schnelle Internet zu ermöglichen. Dies sei mehr oder weniger auch insgesamt zufriedenstellend bis auf das Glatttal gelungen. In Glatt und Hopfau gäbe es bisher keine Möglichkeit. Um einen Anschluss zu realisieren müssten die drei wesentlichen „Akteure“ zusammengebracht werden. Dies seien die Stadt, die Einwohnerschaft und ein Anbieter. Um die „weißen Flecken“ wie Glatt auszumerzen, sei man im Rahmen des Modellprojektes mit den Satellitenanbietern Astra und Eutelsat ins Gespräch gekommen. Mit der Satellitenanbindung könne auch jetzt schon jeder Privatmann eine schnelle Internetanbindung erhalten. Mit dem Modellprojekt soll die Ortslage flächendeckend angegangen werden. Der Umstand, dass die Fernsehgemeinschaftsanlage in der Ortschaft ein weiterer Schwachpunkt sei, mache die Sache doppelt interessant. Zudem könnte als weiterer Nebeneffekt über den Satellitenanschluss telefoniert werden. Dafür wird eine Schüssel benötigt, mit der nicht nur empfangen, sondern auch gesendet werden könne sowie eine entsprechende Haustechnik. Das Modellprojekt sei eine Option, die nicht vielen angeboten werde, führte Hieber aus. Angesprochen wurden lediglich drei Landkreise. Im Landkreis Rottweil könnten davon neben Glatt, Eschbronn und Leinstetten profitieren. Hieber sieht darin eine einmalige und gute Chance einer Internetversorgung und wagte gleichzeitig die Prognose, dass ein solches Angebot so schnell nicht wieder kommen werde. Ein gewisser Eigenanteil pro Haushalt wie beispielsweise in Dürrenmettstetten müsse dafür erbracht werden. In welcher Größenordnung sich dies bewegen werde, vermochte der Bürgermeister jedoch jetzt noch nicht zu beziffern.  Ortsvorsteher Helmut Fleiner berichtete von immer wieder auftretenden Problemen bei der alten Fernsehantennenanlage mit ihrem oberirdischen Kabel von Haus zu Haus. Bereits vor zwei Jahren wurde in einer Informationsveranstaltung angedacht, die alte und marode Gemeinschaftsanlage zu einer zukunftsfähigen Breitbandverteilanlage auszubauen und Kabel Baden-Württemberg einzuspeisen. Passiert ist bisher aber immer noch nichts. Er bekäme aus der Bevölkerung immer wieder Anfragen, wie es in Sachen „schnelles Internet“ weitergehe. Das Breitbandkabel ist vor allem für Gewerbetreibende sowie für die Gastronomiebetriebe sehr interessant. Beschlossen wurde von den Ortschaftsräten, alle Haushalte anzuschreiben und zu einer Informationsveranstaltung mit den Anbietern einzuladen um noch weitere Informationen zu erhalten.

 

 

Notizen aus dem Glatter Ortschaftsrat vom 27. Oktober 2009

 

Ortschaftsrats-Neuling Gabriele Brucker nahm die Gelegenheit wahr und hakte bei der Ortschaftsratssitzung beim anwesenden Bürgermeister Gerd Hieber bezüglich der geforderten Aussegnungshalle nach. Sie stellte an Hieber die Frage, warum nochmals 13000 Euro für eine Überplanung der Aussegnungshalle in den Haushalt eingestellt werde obwohl bereits eine Planung vorliege. Zudem wollte sie wissen, warum der Bau der Aussegnungshalle in Glatt so verschleppt werde. Hieber begründete die Überplanung damit, dass der vorliegende Plan aus dem Jahr 1994 schon etwas älter sei. Beim letzten Ortsrundgang sei deshalb angeregt worden, die Planung nochmals zu überprüfen. Den Vorwurf der Verschleppung konnte Hieber jedoch nicht so stehen lassen. Gerade aus Sicht der Ortschaft Glatt sei dies völlig unbegründet. Er verwies darauf, dass in den vergangenen Jahren in keiner Ortschaft aus dem Stadtgebiet so viel investiert wurde wie in Glatt, auch wenn man das Wasserschloss außen vor lasse. Als einige Beispiele führte der den Hochwasserschutz, die Sanierung des Kindergartens und des Farrenstalls, den Bau des Kindergartens und die Kanalisation an. Im nächsten Jahr werde das Dach vom Rathaus mit einem hohen Eigenanteil der Stadt saniert. In Glatt gab und gibt es auch ohne Schloss viele Baustellen. Man müsse dies aber auch in Relation mit den anderen Ortschaften sehen. Die Aussegnungshalle werde immer ein Thema sein und irgendwann kommen müssen, aber die finanziellen Mittel seien gesamtstädtisch auch nur begrenzt. Die Wirtschafts- und Finanzkrise schlage erst ab dem Jahre 2010 „volle Pulle“ in den Stadthaushalt hinein.

Unter dem Thema „Energie-Region 2010 – Mittlerer Schwarzwald“ geht ein Solarkataster für die Dächer im LEADER-Gebiet online (www.leader-mittlerer-schwarzwald.de). Aus dem Leader-Aktionsgebiet haben sich 32 Gemeinden zusammengeschlossen. Ziel ist es, durch interkommunale Zusammenarbeit und Einbindung der Bürger eine umweltbewusste und zukunftsfähige Energiewirtschaft in ländlichen Raum aufzubauen. Dabei wird besonders auf die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien in der Region geachtet, deren Potentiale im Rahmen des Projektes durch verschiedene Analysen ermittelt werden. Zudem werden Energiesparpotenziale ausfindig gemacht, die durch bauliche Maßnahmen erreicht werden können. Über das Internet kann somit errechnet werden, ob die Dachflächen der Häuser für Sonnenkollektoren geeignet sind und welche Leistung erzielt werden kann.

 

Der Tennisverein ehrte seine Vereinsmeister

Auf Grund des herrlichen Wetters in den vergangenen Wochen konnte der Tennisverein bereits frühzeitig seine Vereinsmeisterschaften abschließen. Es bot sich deshalb an, die Siegerehrung im Rahmen des Herbstfestes in der Remise vom Wasserschloss durchzuführen. Angesichts den kühlen Temperaturen waren die Tenniscracks jedoch fast unter sich. Vorsitzender Dr. Sven in der Stroth freute sich, dass die Vereinsmeisterschaften schon so früh abgeschlossen werden konnten. In den vergangenen Jahren zogen sich die Spiele wegen des unbeständigen Wetters teilweise unendlich lang dahin. Für die rege Teilnahme bedankte sich der Vereinschef bei allen Teilnehmern. Leider konnten nicht alle Platzierten an der Siegerehrung teilnehmen. Auf einem Tisch hatte er eine Menge von Pokalen und Medaillen vorbereitet. Bei den Mädchen siegte Jasmin Speidel vor Cheyenne Herr und Lara Kummer. Bei den Knaben setzte sich Zafer Öner vor Niklas Schmeckenbecher und Maurice Uhl durch. Den Titel des Vereinsmeisters bei den Junioren holte sich Timo Weirauch vor Marius Schmeckenbecher und Sebastian Laufer. Bei den Damen und Herren dominierte wieder die Familie in der Stroth. Lena in der Stroth setzte sich vor Christine Link, Gabriele-Udvary Laufer und Ellen Esslinger durch. Sören in der Stroth verteidigte seinen Titel erfolgreich gegen seinen Vater Sven in der Stroth. Auf den dritten Platz kam Rüdiger Keck vor Timo Weirauch.

Das Bild zeigt (stehend von links) Timo Weirauch, Sören in der Stroth, Marius Schmeckenbecher, Dr. Sven in der Stroth, Zafer Öner, Rüdiger Keck, Christine Link und Sebastian Laufer. Vorne (von links) Cheyenne Herr, Jasmin Speidel, Maurice Uhl und Niklas Schmeckenbecher.
Vereinsmeister Glatt
 
Die Narrengilde hatte zum „Bayerischen Wochenende“ eingeladen

Einen insgesamt guten Besuch konnte die Narrengilde Glatt über das Wochenende bei ihrem traditionellen zünftigen „Bayerischen Wochenende“ in der Narrenstube vom Wasserschloss verzeichnen. Der Auftakt am Samstagnachmittag ab 16 Uhr mit dem Handwerkervesper verlief jedoch sehr schleppend. Selbst durch eine Halbe Bier gratis bis um 18.30 Uhr ließen sich nur wenige Gäste in die weiß-blau dekorierte Narrenstube locken. Dies änderte sich jedoch im Verlauf des Abends. Angeboten wurden deftige bayerische Gerichte wie Schweinshaxen mit Sauerkraut und Knödel, Weißwürste mit Brezeln sowie frische Bratwürste. Dazu gab es reichlich Bier in allen Variationen und Maßkrügen. Zur Verdauung wurde ein Schnäpschen auf Kosten des Hauses angeboten. Für eine tolle Stimmung sorgte an beiden Tagen wiederum das „Schwarzwald-Duo“. Seit den letzten Jahren gehören Achim (links) und Wilfried aus dem Waldachtal zum festen Bestandteil der Veranstaltung. Sie brachten mächtig Schwung und gute Laune unter das Publikum. Narrengilde-Chef Denis Walz und seine „Habermarken-Stupfer“ konnten auch einige Abordnungen der „Freien Narrenvereinigung Waldgau“ begrüßen. Auf den Weg ins Glatttal hatten sich zum Teil mit Lederhose und Hut die Speckmockel aus Bösingen, die Hagenhenker aus Beffendorf mit Oberzunftmeister Franz Kern und die Dornhaner Lauser gemacht. Eine Gaudi war das Scholdern um Schokolade und eine Maß Bier. Langsam füllte sich die Narrenstube am Sonntag zum Frühschoppen wieder. Über die Mittagszeit wurde es dann wieder etwas eng. In den Nachmittagsstunden klang die Veranstaltung aus. Für Gildemeister Denis Walz war es seit seiner Amtsübernahme im Mai die erste große Veranstaltung. Sein Fazit war recht positiv. Er bezeichnete das „Bayerische Wochenende“ als super Veranstaltung. Er wäre nicht böse, wenn die Besucherzahlen noch etwas größer wären, aber es sei auch super so wie es ist.
 

 
Mit einer Löschübung beim Schlossplatz stellten die fünf Jugendfeuerwehrmänner der Freiwilligen Feuerwehr eindrucksvoll ihre bisher erlernten Kenntnisse unter Beweis. Die Übung wurde zur Freude von Gruppenführer Wolfgang Umbrecht von zahlreichen „Schaulustigen“ verfolgt.
Bei herrlichem Sommerwetter hatte sich eine größere Schar von Zuschauern auf dem Schlossplatz eingefunden. Der Großteil davon waren Eltern und Großeltern sowie Geschwister. Interessiert verfolgten sie, wie die Nachwuchsfeuerwehrleute unter dem Kommando von Wolfgang Umbrecht zu Werke gingen. Mit Blaulicht und Signal fuhr das Feuerwehrauto in Staffelbesetzung beim Bauerngarten vor. Flugs wurden die Schläuche ausgerollt, der Einsatzort abgesichert und die Löschwasserversorgung aufgebaut. Wasser stand direkt vom Tank des Feuerwehrautos sowie vom Hydrant auf dem Schlossplatz zur Verfügung. Gespritzt wurde beim Rathaus und dem ehemaligen Farrenstall. Interessiert hatte auch ihr Betreuer Klaus Hohendorf von der Jugendfeuerwehr aus Sulz die Übung verfolgt. Nach der Übung ließ Gruppenführer Wolfgang Umbrecht die Jugendlichen auf dem Schlossplatz antreten und begrüßte die zahlreichen Zuschauer. Für den Nachwuchs sei es immer interessant, mit dem eigenen Fahrzeug zu üben. Gezeigt wurde eine kleine, einfache Löschübung. Dabei demonstrierten die jungen Floriansjünger, dass sie in Sulz schon einiges gelernt haben und mit dem Fahrzeug umgehen können, so das Fazit von Wolfgang Umbrecht. Die Übung lief in Ruhe ab, ohne dass der Gruppenführer viel sagen musste. Fünf Jugendliche befinden sich zur Zeit in der Ausbildung bei der Jugendfeuerwehr in Sulz. Geübt wird alle zwei Wochen. Vor etwa vier Wochen wurde wegen immer wieder auftretenden Terminüberschneidungen bei den Jugendlichen eine zweite Gruppe gebildet. Geübt wurde dienstags und mittwochs, außer in den Schulferien. Die fünf Jugendlichen sind mit Herz und Seele dabei und fehlen nur, wenn sie totkrank seien oder sonstige wichtige Termine haben, bestätigten Umbrecht und Hohendorf. Die Entwicklung befindet Umbrecht als richtig toll. Ihm liegt die Jugendausbildung sehr am Herzen. Er organisiert und übernimmt auch selbst die Fahrdienste nach Sulz. Nach den Sommerferien wird es einen neuen Dienstplan geben. Mit der Schauübung sollten Jugendliche angesprochen und somit für den Feuerwehrdienst geworben werden. Ab zwölf Jahren ist die Ausbildung bei der Jugendfeuerwehr in Sulz möglich. Interessenten sollten sich bei der Freiwilligen Feuerwehr melden. Johannes Umbrecht und Patrick Weikum sind beide 15 Jahre alt und bereiten sich nach dem Sommer auf die Prüfung zur Bronzenen Leistungsspange vor. Geplant ist, dass sie noch weitere zwei Jahre die Jugendfeuerwehr besuchen. Auf Grund ihrer sehr guten Ausbildung sollen sie auch bei den Aktiven ab und zu mitüben. Die Feuerwehrkameraden würden sich freuen, wenn die Mannschaft durch „junges Blut“ verstärkt werden könnte, so Umbrecht. Dies sei auch für eine solch kleine Gemeinde wie Glatt wichtig. Zur Zeit besteht die Glatter Wehr aus 24 Aktiven. Im Anschluss an die Löschübung wurde zu einer kleinen Hockete beim Gerätehaus eingeladen.

Das Bild zeigt (von links gesehen) Sven Hauser, Yannik Umbrecht, Patrick Weikum, Gruppenführer Wolfgang Umbrecht, Daniel Beck und Johannes Umbrecht.
 
Freiw. Feuerwehr Jugend
Notizen aus dem Glatter Ortschaftsrat vom 16. Juli 2009

Nicht nachvollziehbar ist es für die neue Ortschaftsrätin Gabriele Brucker, dass der bereits bestehende Plan zum Bau einer Aussegnungshalle im nächsten Jahr für 13000 Euro überplant werden soll, denn konkrete Planungen aus dem Jahr 1994 liegen bereits vor. Stadtbaumeister Reiner Wössner hatte die Überplanung angeregt. Ortsvorsteher Helmut Fleiner könnte sich vorstellen, das zwischenzeitlich kleine Änderungen gemacht werden müssen. Eventuelle Änderungen könnten aber von Architektin Ute Weik durchgeführt werden. Sie hatte damals den Plan entworfen. Aus Sicht von Helmut Fleiner ist eine Toilettenanlage und ein überdachter Platz für die engsten Angehörigen sehr wichtig. Wünschenswert wäre auch eine kleine Lautsprecheranlage. Die vom Ortschaftsrat seit Jahren geforderte Aussegnungshalle am Friedhof (Gesamtkosten 240000 Euro) ist bisher nur als Text, aber ohne Jahreszahl im Investitionsprogramm der Stadt Sulz aufgenommen. Ob Stadtbaumeister Reiner Wössner bei der Überplanung einen neuen Plan erstellen oder nur Änderungen vornehmen will, ist Ortsvorsteher Helmut Fleiner nicht bekannt. Fleiner kann sich aber auch nicht vorstellen, dass dafür nochmals 13000 Euro aufwendet werden sollen. Nach Ansicht von Ortschaftsrat Helmut Pfister sprechen auch die 240000 Euro Gesamtkosten für die Aussegnungshalle für sich. Wenn die Kommune etwas baue, koste es immer „gnadenlos viel Geld“. Er mutmaßte, dass ein Privatmann die Aussegnungshalle vielleicht sogar nur um rund die Hälfte des Betrages bauen könnte. Als weitere Beispiele für immense Kosten führten Pfister und Fleiner das Bauernmuseum und das Backsteingebäude in Sulz an.
 
Einsetzung und Verabschiedung der Ortschaftsräte im Glatter Rat

Kaum Veränderungen im Ortschaftsrat brachten die Kommunalwahlen im Juni. Einstimmig wurde von den Ortschaftsräten Helmut Fleiner wieder zum Ortsvorsteher vorgeschlagen. Ver-treten wird er von Helmut Pfister und Gabriele Udvary-Laufer. Einzigstes neues Gesicht im Gremium ist Gabriele Brucker. Christoph Eisele kandidierte nicht mehr.
In seiner letzten Sitzung blickte der alte Ortschaftsrat kurz auf die vergangenen fünf Jahre zurück. Dabei hob Ortsvorsteher Helmut Fleiner die gelungenen Hochwasserschutzmaßnah-men und die Ersatzbeschaffung des Feuerwehrautos hervor. In die Amtszeit fiel auch die Neuanlage eines Kinderspielplatzes und der Minigolfanlage im Schlossgarten. Ein Schwer-punkt lag auch auf der grundlegenden Sanierung des Kindergartens und des Farrenstalles. Neu hergerichtet wurde vor kurzem der Parkplatz Auchtert. Eine neue Teerung soll noch in diesem Jahr der Gemeindeverbindungsweg zum Glatter Oberhof erhalten. Die Trassierung der Grab-felder auf dem Friedhof konnte ebenfalls bereits durchgeführt. Noch nicht erledigt ist die Sa-nierung der Außenfassade und Erneuerung der Fensterläden am Kultur- und Museumszent-rum. Eine neue Bestuhlung wird der Kursaal und der Sitzungssaal vom Rathaus erhalten. Ak-tuell ist auch die multifunktionelle Erschließungsplanung des Naturparks Schwarzwald Mit-te/Nord. In einer einheitlichen Wegeerschließung werden in Glatt, Hopfau und Dürren-mettstetten Erlebnis-Rundwege zur Verbesserung des Freizeitangebotes angelegt. Zudem wurden für Glatt drei Wanderwege festgelegt. Unter dem Strich stehen somit Investitionen von über 1,4 Millionen Euro zu Buche. In Glatt könne man deshalb nicht unzufrieden sein, so das Fazit von Helmut Fleiner. Er betonte, dass der Ortschaftsrat bei seinen Entscheidungen das öffentliche Interesse in den Vordergrund stellen musste. Damit konnte er einzelnen Bür-gern zwangsläufig nicht entgegenkommen. Diese Tatsache werde auch in Zukunft nicht ver-meidbar sein. Fleiner hofft und geht davon aus, dass der Ortschaftsrat die Weichen in Glatt für die Zukunft richtig gestellt hat. Abschied nehmen heiße auch Dankeschön sagen. Auf eigenen Wunsch schied Christoph Eisele nach fünf Jahren wieder aus dem Ortschaftsrat aus. Während seiner Amtszeit habe er viele gute Diskussionsbeiträge in das Gremium eingebracht. Fleiner bezeichnete Eisele als stetigen Vertreter und Verfechter von Gerechtigkeit gegenüber Jeder-mann. Ungleichbehandlungen von Personen, Gruppierungen und Vereinen seien ihm ein Dorn im Auge gewesen. Für eine weitere Kandidatur stellte sich Eisele nicht mehr zur Verfügung. Für seine ehrenamtliche Mitarbeit und jederzeit angenehme Zusammenarbeit bedankte sich Fleiner und überreichte als Dankeschön ein kleines Geschenk sowie ein Schreiben der Stadt. Per Handschlag wurden die gewählten Ortschaftsräte durch den geschäftsführenden Ortsvor-steher Helmut Fleiner eingesetzt und verpflichtet. Armin Brett befindet sich derzeit im Urlaub und konnte deshalb nicht anwesend sein. Für die Wahl des Ortsvorstehers wurde nur Helmut Fleiner vorgeschlagen und dem Vorschlag mit acht Stimmen einstimmig entsprochen. Er wird am 27. Juli in der konstituierenden Sitzung des Gemeinderates zum Ortsvorsteher gewählt. Zu seinen beiden Stellvertretern wurden (wie bereits in der Vergangenheit) ebenfalls einstimmig Helmut Pfister und Gabriele Udvary-Laufer gewählt. Die Interessen des Ortschaftsrates in der „Gesellschaft Schloss Glatt“ wird Gabriele Brucker für Thomas Esslinger wahrnehmen. Hel-mut Pfister wird nach wie vor dem Gremium im Zweckverband des Bauernmuseums angehö-ren und durch Hans Rapp vertreten.

Das Bild zeigt (von links): Hans Rapp, Thomas Müller, Gabriele Udvary-Laufer, Thomas Esslinger, Neuling Gabriele Brucker, Helmut Pfister, den ausgeschiedenen Ortschaftsrat Christoph Eisele, Timo Vögele und Ortsvorsteher Helmut Fleiner. Auf dem Bild fehlt Ort-schaftsrat Armin Brett. 
 
Verabschiedung
Die „Superstars“ siegen beim Elfmeter-Turnier des TuS Glatt

Als vollen Erfolg kann der Turn- und Sportverein sein erstmals veranstaltetes Elfmeter-Turnier verbuchen. Unter den 20 Mannschaften machten im Endspiel die „Superstars“ ihrem Namen alle Ehre und gewannen im Endspiel gegen die SG Dettlingen/Bittelbronn/Dießen knapp mit 5:4 Toren.
Bei seiner Amtsübernahme Anfang Mai kündigte Vorsitzender Simon Getzreiter an zu versuchen, den „TuS“ wieder attraktiver zu machen. Mit der erstmaligen Durchführung des Elfmeter-Turniers ist ihm dies auch gelungen. Ein Garant für den Erfolg war sicherlich auch das herrliche Wetter. Angenehm hatte den Vorsitzenden die große Beteiligung überrascht. Immerhin hatten sich gegen zehn Euro Startgebühr 20 Teams angemeldet, darunter auch fast alle Glatter Vereine. Zu gewinnen gab es einen 65 Zentimeter hohen Wanderpokal und für die drei Erstplatzierten jeweils einen Pokal zur Erinnerung an das Turnier. Die Vorrunde wurde in vier Gruppen ausgetragen. Teilweise hatten die Mannschaften zur Freude der Zuschauer auch Frauen in ihren Reihen. Mitgespielt werden konnte ab zwölf Jahren. Pro Spiel mussten fünf Schützen gestellt werden. Die beiden Gruppenersten qualifizierten sich für das Viertelfinale. Spätestens hier trennte sich die Spreu vom Weizen und die „Profis“ setzten sich durch. Im Halbfinale konnten die „Superstars“ die Jungs vom „JUZ Panama“ mit 5:4 besiegen. Im zweiten Halbfinale setzte sich die SG Dettlingen/Bittelbronn/Dießen mit 6:5 gegen die „Psychos“ durch. Im Spiel um Platz drei behielt das „JUZ Panama“ gegen die „Psychos“ mit 3:2 die Oberhand. Sehr spannend verlief das Endspiel zwischen den „Superstars“ und der SG Dettlingen/Bittelbronn/Dießen. „Kugelblitz“ und Torwart Hüseyin Öner als kleinster Spieler auf dem Platz entwickelte sich dabei zum Größen. Er konnte einen Elfmeter halten und verwandelte selbst sicher. Mit 5:4 waren schließlich die Gegner aus dem Dießener Tal (am Nachmittag direkt vom Training angereist und schon etwas müde) geschlagen. Die Siegerehrung wurde vom 2. Vorsitzenden Jürgen „Pimpe“ Brett durchgeführt. Er dankte allen Mannschaften für ihre Teilnahme und befand das Turnier als super Sache, die Spass gemacht habe. Er hätte nicht gedacht, dass sich so viele Teams anmelden. Unter dem Jubel ihrer Mitspieler und Fans nahmen die Mannschaften die Pokale entgegen. Die Turnierleitung lag in den Händen von Timo Krist. Anschließend wurde im Sportheim zur „Player’s Party“ mit der Rockband „Die zusammengehaufelten Würfel“ aus dem Gäu eingeladen. Sänger und „TuS-ler“ Ralf Knura hatte den Auftritt angeregt und mit seinen Mitstreiten für ausgezeichnete Unterhaltung gesorgt.

Das Bild zeigt die siegreiche Mannschaft der „Superstars“. Hintere Reihe (von links): Ayhan Özkul, Hüseyin Öner und Selami Cicek. Vorne (von links): Özgür Turan und Kemal Öner.
Elfmerterturnier
 
Der Musikverein hatte zum Sommerfest eingeladen

Nur in geänderter Form veranstaltete der Musikverein sein Sommerfest. Statt im romantischen Schlossgarten saßen die Musiker und die Gäste in der Remise vom Wasserschloss und im Schlosshof. „Sicher ist sicher“ dachten sich die Verantwortlichen vom Musikverein und verlegten das Fest angesichts der Wettervorhersage aus „Vorsichtsmaßnahmen“ in die offene Halle. Zum Frühschoppen unterhielt die Trachtenkapelle Empfingen die Gäste mit flotten Melodien. Über die Mittagszeit konnte ein guter Besuch verzeichnet werden. Zwischenzeitlich zogen dunkle Wolken auf und es fing auch kurz an zu tröpfeln. Aber das Wetter hielt und trieb das Thermometer in die Höhe. Am Nachmittag hätten es schon ein paar Besucher mehr sein können, so das Fazit des Vorsitzenden Christian Günthner. Seiner Einschätzung nach könnte es an den „drallig“ heißen Temperaturen gelegen haben. Zum „Kaffeekränzchen“ spielte der Musikverein Leinstetten zur Unterhaltung auf. Den Besuchern wurde eine große Auswahl an Kuchen angeboten. Am Bierbrunnen im Schlosshof konnten sich die durstigen Gäste an einem frisch gezapften Bierchen erfreuen.

 
 
Die Freiwillige Feuerwehr hatte zur Hockete eingeladen

Zur Hockete hatte die Freiwillige Feuerwehr am vergangenen Sonntag eingeladen. Aus der ursprünglich geplanten „Schlossgarten-Hockete“ wurde allerdings nichts. Bereits am Samstag hatten sich die Floriansjünger angesichts des unbeständigen Wetters entschieden, die Veranstaltung in die Remise vom Wasserschloss zu verlegen. In den vergangenen Jahren hatte die Wehr ihre Hockete am Gerätehaus durchgeführt und mit einem „Tag der offenen Tür“ verbunden. Da dies jedoch etwas „abseits vom Schuss“ sei und die Besucher ausblieben sind hatte sich die Feuerwehr entschlossen, das Fest in den Schlossbereich zu verlegen. Aber auch hier hätten es ein paar Besucher mehr sein können, so das Fazit von Kommandant Volker Speidel. Die Hockete war das Ziel der Sulzer Funk- und Fahrübung. Einige Wehren aus dem Stadtgebiet hatten sich mit einer kleinen Abordnung zum Frühschoppen eingefunden. Zu ihnen gesellte sich auch die Feuerwehr aus Dettingen. Zum Frühschoppen und über die Mittagszeit unterhielt der Musikverein unter der Leitung von Angela Oesterle die Gäste. Den Besuchern wurde ein reichhaltiger Mittagstisch sowie eine große Auswahl an Kuchen geboten. Zum Verweilen lud der Bierstand ein. Die Gäste fanden unter Sonnenschirmen und in der Remise ein schattiges Plätzchen. Bis in die Abendstunden hinein herrschte bei angenehmen Temperaturen reger Betrieb.

Das Bild zeigt den Musikverein Glatt beim Frühschoppenkonzert.
 
Musikverein Glatt
 
 
Drei Feuerwehrkameraden zum „Löschmeister“ befördert

Zum Löschmeister beförderte Stadtbrandmeister Eugen Heizmann im Anschluss an die Hauptübung Hans-Georg Säer, Volker Luz und Armin Brett. Alle drei Floriansjünger verrichten bereits seit 25 Jahren ihren aktiven Dienst in der Feuerwehr. Auf Grund ihrer langen Zugehörigkeit und treuer Dienste wurde ihnen die Ehrung zuteil. Eugen Heizmann vollzog die Beförderung in der Erwartung, dass die Aktiven auch weiterhin ihre ganze Kraft in der Dienst der Feuerwehr Sulz stellen und gratulierte ganz herzlich. Den Glückwünschen schloss sich auch Kommandant Volker Speidel und Ortsvorsteher Helmut Fleiner an. Als kleine Anerkennung für ihre Arbeit überreichte ihnen ihr Kommandant als Dankeschön ein Weingeschenk. Das Bild zeigt (von links gesehen) Kommandant Volker Speidel, Volker Luz, Hans-Georg Säer, Armin Brett und Stadtbrandmeister Eugen Heizmann.
Hauptübung
 
Ehrung Hauptübung
Die Fischereigemeinschaft hatte zum Fischerfest eingeladen

Trotz des wechselhaften und teilweise kühlen Wetters zeigte sich die Fischereigemeinschaft Glatt e.V. bei ihrem Fischerfest über das Wochenende sehr zufrieden. Bereits zu Beginn am Samstagnachmittag herrschte reges Treiben an dem idyllisch gelegenen Festplatz mitten im Grünen direkt am Radweg der Glatt. Um in der Kälte am späten Abend noch etwas auszuharren wurde ein Lagerfeuer entzündet. Schließlich entschieden sich die letzten Gäste dann doch noch, sich in den warmen Schuppen zurückzuziehen. Der Sonntag begann recht verhalten. Die Besucher ließen zum Frühschoppen auf sich warten. Beim Regen über die Mittagszeit verschanzten sich die zwischenzeitlich zahlreich erschienenen Gäste wieder im Schuppen und unter den Sonnenschirmen. Das Speiseangebot war sehr umfangreich. Neben den üblichen Grillspezialitäten wurden (wie es sich für ein Fischerfest gehört) frisch gerauchte Forellen mit Kartoffelsalat und Holzofenbrot sowie Garnelenspieße angeboten. Kaffee und Kuchen rundeten das Angebot ab. Auf Wunsch der Besucher wurden die Forellen von den Fischern fachmännisch filetiert. Viele ließen sich auch die Fische einpacken und nahmen sie mit nach Hause. Den ganzen Tag über herrschte durch den regen Betrieb auf dem Radweg ein Kommen und Gehen. Gern wurde eine kurze Rast zur Stärkung eingelegt. Aber auch vom Ort erfuhren die Fischer einen großen Besucherzuspruch. Vorsitzender Freddy Säer sprach seinen Petrijüngern ein großes Lob für ihr Engagement aus. Ganz besonders hob er dabei die Jungfischer hervor. Sie hatten sich ebenfalls voll eingebracht und sind im Verein sehr aktiv. In den Abendstunden klang das Fest in gemütlicher Runde aus.

Das Bild zeigt die beiden Jungfischer Lutz Riester (links) und Daniel Säer (rechts) wie sie gerade die frisch geräucherten Forellen aus dem Ofen nehmen.
 
Jungfischer
 
Im Rahmen eines Gottesdienstes wurde die Kreuzigungsgruppe an der St. Gallus-Kirche eingeweiht

Die Kosten für die Restaurierung belaufen sich auf 12000 Euro. Davon übernimmt die Diezöse rund 3600 Euro. An Spenden sind bisher 4535 eingegangen.
Kaplan Jürgen Schmidt erinnerte im Gottesdienst an die Bedeutung des Kreuzes. Das Kreuz sei ein Zeichen der Liebe und es stecke Herzblut darin. Deshalb solle man dankbar sein, dass es möglich war, dass das Kreuz jetzt wieder in frischer Farbe erstrahle. Monika Dechant als Vorsitzende des Pfarrgemeinderates konnte zur Einweihung eine große Schar von Mitbürgern begrüßen. Alle, die ihr in den letzten Tagen an der Kreuzigungsgruppe begegneten, seien von der Restaurierung völlig begeistert. Angefangen von den Figuren sowie der Inschrift und dem nun wieder sehr gut erkennbaren Hintergrund. Nicht zu vergessen die neue Überdachung, die ebenfalls neu verlegten Platten und die schönen Blumen. Die Vorsitzende zeigte sich froh darüber, dass es in der Ortschaft Leute gäbe, denen die Restaurierung ein Anliegen war und sich dafür so ins Zeug gelegt haben. Im Namen der Pfarrgemeinderäte bedankte sie sich bei allen ehrenamtlichen Helfern und Spendern recht herzlich. Den Betrag von zwischenzeitlich 4535 Euro befand sie als „ganz schön viel und wirklich klasse“. Mit 500 Euro beteiligte sich der Bürger- und Kulturverein an dem Vorhaben. Ihr Dank galt dem Restauratorenteam mit Susanne Kleindienst und Bernd Naujack. Sie hatten an den Figuren und dem Hintergrund gearbeitet. Ein weiteres Dankeschön richtete sie an die Schreinerei Walter und Herrn Unmacht. Ganz besonders bedankte sie sich bei den ehrenamtlichen Helfern. Allen voran Wilhelm Umbrecht. Er hatte in Absprache mit dem Bauamt die Pläne für das Dach gemacht und zusammen mit der Schreinerei Walter gebaut. Mitgeholfen hatten dabei Paul Hipp und Ali Traub. Für die gelungenen Arbeiten gab es spontanen Beifall. Jeder, der an der Kreuzigungsgruppe vorbei laufe sehe, dass sich die Arbeiten gelohnt haben, so Monika Dechant stolz. Daran habe man sicherlich noch viele Jahre Freude. Kaplan Jürgen Schmidt bekannte, dass er immer wieder gerne in Glatt sei. Vor allem weil er wisse, dass es hier bodenständige Leute gibt. Ansonsten gäbe es das Kreuz als Zeichen der Hoffnung auf Auferstehung nicht. Anschließend wurde zu einem geselligen Beisammensein ins Pfarrhaus eingeladen. Bereits am Nachmittag wurde Kaffee und Kuchen angeboten.

Das Bild zeigt Monika Dechant und Kaplan Jürgen Schmidt zusammen mit den Ministranten.



Souvenirs im „Glatter Lädle“

Ein kleines Schmuckstück schuf Martina May-Deger mit ihrem „Glatter Lädle“ in der Finkelerstraße 1 (direkt gegenüber der St. Gallus-Kirche). Zur offiziellen Eröffnung am vergangenen Samstag gaben sich zahlreiche Gäste die Ehre und wünschten zum Start in die Selbstständigkeit viel Glück. Die Besucher wurden mit Häppchen und einem Glas Sekt empfangen und von der christlichen Band „Rockin 4 Jesus“ aus Leinstetten unterhalten. Das Sortiment umfasst eine Reihe von Dekorations- und Geschenkartikel, edle Liköre und prämierte Schnäpse, Hausmacher Wurst, Honig sowie Süßwaren und kleine Leckereien. Mit einem „Glatter Häfele“ bedankte sich Inhaberin Martina May-Deger bei Ortsvorsteher Helmut Fleiner für seine Unterstützung sowie bei Erwin Schwind für die Überlassung der Räumlichkeiten mit einem „Glatter Krug“. Das „Glatter Lädle“ ist samstags, sonntags und feiertags von 12 bis 18 Uhr sowie donnerstags und freitags von 13 bis 18 Uhr geöffnet. In den Ferien können die Souvenirs täglich von 14 bis 18 Uhr gekauft werden. Das Bild zeigt (von links gesehen) Markus Deger mit Martina May-Deger und Ortsvorsteher Helmut Fleiner bei einer Kostprobe der begehrten Liköre.
Einweihung
 
 
 

Aktuelle Veranstaltungen
der Ortschaft Glatt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das aktuelle Wetter in Glatt

 

 

 

Start | Impressum Schriftgröße anpassen