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Aktuell
Die „Hobbits“ siegen beim Elfmeterturnier des „TuS“
Durch einen 4:2 Sieg im Endspiel gegen die „Holzfüße“ sicherten sich die „Hobbits“ den Sieg beim 2. Glatter Elfmeterturnier des Turn- und Sportvereins. Titelverteidiger „Galatasaray“ belegte nur Platz fünf und musste den Wanderpokal wieder abgeben. Zu dem Elfmeterturnier hatten sich gegen zehn Euro Startgebühr 19 Mannschaften angemeldet. Mit dem Wetter hatte der „TuS“ allerdings etwas Pech. Ausgerechnet am Nachmittag kam der lang ersehnte Regen. Manche Teams hatten deshalb vor ihrer Anreise angerufen und gefragt, ob das Turnier unter diesen Umständen überhaupt stattfindet. Eine Verlegung war jedoch nicht möglich. Nach Regen beim Turnierbeginn hatte Petrus jedoch ein Einsehen und ließ wieder die Sonne scheinen. Mitgespielt werden konnte ab zwölf Jahren. Pro Spiel mussten fünf Schützen gestellt werden. Über die Gruppenspiele qualifizierten sich die Teams für das Achtelfinale. Spätestens ab dem Viertelfinale wurde „die Spreu vom Weizen“ getrennt und die „Profis“ setzten sich durch. Im Halbfinale konnte der spätere Turniersieger „Hobbits“ knapp mit 2:1 den Hopfauer Jugendclub besiegen. Einen großen Anteil am Einzug ins Finale hatte dabei Torhüter Patrick „Horse“ Niethammer, der gleich mehrere Elfmeter von den Hopfauer Youngsters abwehren konnte. Im zweiten Halbfinalspiel gewannen die „Holzfüße“ gegen Fischingen mit 3:1. In einem spannenden Endspiel hatten die „Hobbits“ die besseren Nerven und Schützen und gewannen schließlich mit 4:2 das Turnier. Im Spiel um Platz 3 gewann der Hopfauer Jugendclub gegen Fischingen mit 3:2. Den fünften Platz sicherte sich der Vorjahressieger „Galatasaray“ mit einem 3:2 gegen die Hexenjugend der Glatter Schlosshexen mit ihrem „Hexenvater“ Uwe Göttler als Torwart. Bei der Siegerehrung bedankte sich TuS-Chef und Turnierleiter Ralf Knura bei allen Mannschaften für ihre Teilnahme. Er freute sich ganz besonders, dass sich so viele Teams angemeldet hatten. Ein Dankeschön galt auch den beiden Schiedsrichtern Niki Blum und Helmut Fleiner sowie allen Helfern bei der Veranstaltung. Bis zum sechsten Platz wurden unter dem Jubel der Mannschaften und Fans Pokale ausgegeben. Die „Hobbits“ durften neben dem Erinnerungspokal auch den begehrten Wanderpokal in Empfang nehmen. Die Freude war groß, denn mit den Spielern aus Glatt gab es einen „Heimsieg“. Vorsitzender Ralf Knura zog nach dem Elfmeterturnier ein positives Fazit. Die Veranstaltung wurde wieder sehr gut angenommen und soll im nächsten Jahr möglichst noch ausgebaut werden. Der Auftakt mit dem Regen sei jedoch nicht so „glorreich“ gewesen. Es wurde sogar befürchtet, dass das Turnier buchstäblich „ins Wasser“ falle. Letztlich wurde die Veranstaltung aber zu einem Erfolg.
Das Bild zeigt die erfolgreichen Elfmeterschützen der „Hobbits“. Von links nach rechts: Thilo Furchner, Jens Kleindienst, Torhüter Patrick „Horse“ Niethammer, Ismael Cebicci und Sören in der Stroh,

Der Tennisverein hatte zum Sommerfest in die „Remise“ eingeladen
Einen ausgezeichneten Besuch konnte der Tennisverein bei seinem Sommerfest verzeichnen. Nach Ansicht des Vorsitzenden Dr. Sven in der Stroth habe es sich wiederum gelohnt, vom Tennisgelände in die Remise vom Wasserschloss auszuweichen. Die Feste auf der abseits gelegenen Tennisanlage waren meist „unter Ausschluss der Öffentlichkeit“ abgelaufen. Bei dem im Ortskern gelegenen Wasserschloss profitierte der Tennisverein von den zahlreichen Besuchern der Schlossanlage mit seinen Einrichtungen. Ein weiterer Garant für den Erfolg war das herrliche Sommerwetter mit angenehmen Temperaturen. Zum Frühschoppen und über die Mittagszeit spielte der Glatter Musikverein unter der Leitung von Angela Oesterle auf und erfreute die Besucher mit ihrem breiten Repertoire. Über die Mittagszeit war die Remise sehr gut gefüllt. Angeboten wurde ein reichhaltiger Mittagstisch. Zudem wurde den Gästen eine große Auswahl an Kuchen geboten. Tennischef Dr. Sven in der Stroth zeigte sich mit dem Sommerfest vollauf zufrieden. Ein Lob sprach er dem Musikverein für seine tolle Unterhaltung aus. Reibungslos hatte die Essensausgabe bei dem großen Besucherandrang geklappt. Dafür und für die Mitarbeit im Vorfeld der Veranstaltung bedankte sich in der Stroth bei allen Helfern und den zahlreichen Kuchenspendern. Sein besonderer Dank galt den Jugendlichen. Sie hatten die Küche „gemanagt“ und die Tische abgeräumt. Angesichts der in allen Belangen gelungenen Veranstaltung habe der Tennisverein allen Grund zur Zufriedenheit, so das Fazit des Vorsitzenden. Geplant ist, das Herbstfest Ende September mit der Siegerehrung von den Vereinsmeisterschaften wiederum in der Remise abzuhalten.
 
Schauübung der Sulzer Jugendfeuerwehr beim Glatter Wasserschloss
Zu einer Schauübung am Wasserschloss hatte die Sulzer Jugendfeuerwehr eingeladen. Beteiligt hatten sich daran 17 der insgesamt 35 Jungfeuerwehrmänner. Mit Blaulicht und Martinshorn trafen die Nachwuchs-Feuerwehrmänner mit ihren Betreuern und drei Feuerwehrfahrzeugen beim Übungsobjekt ein. Im Einsatz waren dabei zwei Fahrzeuge aus Sulz sowie das Feuerwehrauto aus Glatt. Aufgeteilt in drei Gruppen wurde beim Torbogen, gegenüber vom Bauerngarten und beim Brunnenhaus gegen den „Brand“ vorgegangen. Die Löschwasserentnahme erfolgte jeweils über Hydranten. In kürzester Zeit waren die Leitungen verlegt, die Verteiler gesetzt und die Strahlrohre nach dem Kommando „Wasser Marsch“ im Einsatz. Zahlreiche „Schaulustige“ verfolgten bei tropischen Temperaturen die Übung. Wolfgang Umbrecht von der Glatter Wehr bedankte sich bei den Zuschauern für ihr Interesse. Das Wasserschloss habe sich für eine gemeinschaftliche Übung angeboten. Eindrucksvoll hätten die jungen Floriansjünger bei dem Löschangriff gezeigt, was sie leisten können. Für die gelungene Schauübung bedankte sich Umbrecht bei allen Teilnehmern und lud alle zu einem Vesper und einem kühlen Getränk beim Feuerwehrhaus ein. Stadtbrandmeister Eugen Heizmann sprach der Jugendfeuerwehr für ihre dargebotene Leistung ein Kompliment aus. Die Jugendfeuerwehr stelle für die Nachwuchsförderung der Feuerwehr eine wichtige Einrichtung dar. Ab Vollendung des elften Lebensjahres können die Jugendlichen in den Feuerwehrdienst hineinschnuppern. Willkommen sind auch Mädchen. Einen ganz besonderen Dank sprach Heizmann den Betreuern für ihre aufgebrachte Geduld aus, denn die Übungen seien nicht immer ganz so einfach. Ein Dankeschön galt auch den Fahrern, die die Jugendlichen nach Sulz zu den Übungsabenden fahren. Mit acht Jugendlichen ist Hopfau derzeit am stärksten bei den Nachwuchs-Feuerwehrmännern vertreten. Beim Gerätehaus klang die Schauübung in geselliger Runde aus. Abkühlung verschafften nicht nur die kühlen Getränke, sondern auch die Wasserschlacht, die sich die Jungs bei der Hitze noch lieferten.  
Die Fischereigemeinschaft hatte zum Fischerfest eingeladen
Einen vollen Erfolg konnte die Fischereigemeinschaft Glatt e.V. trotz des nicht gerade sommerlichen Wetters bei ihrem Fischerfest verbuchen. Angesichts der schlechten Wetterprognosen hatten einige der 14 Aktiven und drei Jungfischer angeregt, die Veranstaltung kurzfristig abzusagen. Vorsitzender Freddy Säer zeigte sich jedoch optimistisch und sollte am Schluss recht behalten. Fischer sind schließlich „wasserfest“, so seine Aussage. Zum Auftakt am Samstagnachmittag zeigte sich sogar ab und zu die Sonne und der idyllisch gelegene Festplatz am Radweg neben der Glatt füllte sich langsam. Das Speiseangebot war mit Spezialitäten vom Grill (und wie es sich für ein Fischerfest gehört) mit frisch geräucherten Forellen und Kartoffelsalat sowie Holzofenbrot und Garnelenspießen recht umfangreich. Angesichts des kühlen Wetters kamen am Samstag viele aus dem Ort vorbei, ließen sich die Forellen einpacken und aßen sie zu Hause. Um der Kälte zu trotzen wurde am Abend ein Lagerfeuer entzündet. Andere wiederum verschanzten sich fast bis um Mitternacht im Schuppen der Fischer. Die ersten Gäste fanden sich am Sonntag schon bei der Fischerhütte ein, als die Forellen noch im Ofen geräuchert wurden. Über die Mittagszeit herrschte reger Betrieb. Der Radweg bescherte den ganzen Tag über immer wieder neue Gäste, die sich bei Kaffee und Kuchen oder an dem einladenden Speiseangebot bei einer kurzen Rast stärkten. Aber auch vom Ort heraus kamen immer wieder Besucher und gesellten sich hinzu. Am Abend waren die leckeren Forellen ausverkauft. Auch sonst war so gut wie alles weg. Freddy Säer zeigt sich deshalb vollauf zufrieden. Seinen Aktiven und den Jungfischern sprach er ein großes Lob für ihr Engagement aus. Alles hatte reibungslos geklappt. In den Abendstunden klang das Fest in gemütlicher Runde aus.


Friseursalon „Glatt Haar Style“ mit „Tag der offenen Tür“ eröffnet
Mit einem „Tag der offenen Tür“ und einem kleinen Fest eröffnete Friseurmeisterin Sandra Weisser in der Unterdorfstraße ihren Salon „Glatt Haar Style“. Zu der Eröffnung hatte die 36-jährige die ganze Bevölkerung sowie all ihre Kollegen eingeladen. Mit viel Herzblut wurden die unteren Räume in ihrem Wohnhaus umgebaut und ein ansprechendes Ambiente geschaffen. Damen und Herren werden getrennt voneinander bedient. Mit ihrem Friseursalon spricht sie Jung und Alt an. Anbieten wird sie auch einen „Heim-Service“, bei dem sie zu den Kunden wie beispielsweise Familien mit kleinen Kindern oder älteren Personen ins Haus kommt. Es war schon immer ihr Traum, sich selbstständig zu machen. Bisher hat sie im Friseursalon Blöchle in Fluorn gearbeitet. Angedacht ist auch, einen Lehrling auszubilden. Aus Termingründen kam Bürgermeister Gerd Hieber bereits am Freitag vorbei und gratulierte mit einem Blumengeschenk zur Eröffnung. Ortsvorsteher Helmut Fleiner schloss sich den Glückwünschen an und überreichte eine Flasche Wein. Mit einem Glas Sekt und Häppchen wurde auf die Neueröffnung angestoßen. Das Bild zeigt (von links) Ortsvorsteher Helmut Fleiner, Friseurmeisterin Sandra Weisser und Bürgermeister Gerd Hieber. Beim Rundgang durch den Salon nahm Bürgermeister Hieber Platz und testete das Mobiliar. Ortsvorsteher Helmut Fleiner nutzte die Gelegenheit und übte sich als Figaro. Bei den schütteren Haaren des Stadtoberhauptes war es aber für den Glatter Schultes gar nicht so einfach, einen „richtigen Wusch“ an Haaren zwischen die Finger zu bekommen.


40er Ausflug in die Pfalz
Ein Jahrgangstreffen der besonderen Art machte der Jahrgang 1969/70 aus Glatt, Fischingen und Sulz. Am 12. Juni traf sich die Gruppe in Glatt und fuhr gemeinsam zu ihrer ehemaligen Schulkameradin nach Landau in die Pfalz. Die dort seit 17 Jahren säßhafte Glatterin zeigte ihren ehemaligen Mitschülern die schönsten Seiten der Pfalz. Erste Anlaufstelle war die Rietburg in Edenkoben, welche mit dem Sessellift angefahren wurde hoch zum Aussichtspunkt. Von dort aus startete eine zweistündige Wanderung nach Hainfeld, wo die Mittagspause eingelegt wurde. Mit leckeren Pfälzer Spezialitäten ließen sich die Schwaben verköstigen. Nachmittags machte die Gruppe eine Stadtführung durch Landau. Die Metropole der Südpfalz mit ihren saftigen Hügeln und Weinbergen umgebene Festungsstadt hatte doch so manches zu bieten. Zum gemütlichen Abschluss wurde das bekannte Rohrbacher Weinfest besucht, bevor die Heimreise in Richtung Schwaben wieder angetreten wurde. Auf der Heimfahrt wurde noch über Bilder und Geschichten aus alten Zeiten gelacht, und der mitgenommene Pfälzer Wein genossen.

Andreas Caspar aus Sulz wird Trainer beim „TuS“
Andreas Caspar vom VfR Sulz wird neuer Trainer beim Turn- und Sportverein. Das „Sulzer Urgestein“ bestritt für den VfR über 400 Spiele und sammelte bisher als Jugendtrainer sowie als Co-Trainer bei Markus Ammon Erfahrung als Übungsleiter. Der Trainer-Debütant verspürt beim Absteiger aus der Kreisliga A keinen Druck und freut sich auf die Herausforderung. Sein Ziel ist es, dass die Spieler wieder Spass am Training und am Fußball haben. Disziplin und Spass stehen bei ihm an vorderster Stelle. Zudem soll die Mannschaft gefestigt werden, um nicht jeden Sonntag „eine Packung“ zu bekommen. Die Kreisliga B2 schätzt Caspar als „nicht schlecht“ ein. Ein Platz in der ersten Tabellenhälfte wäre deshalb aus seiner Sicht ein Erfolg. Als Abgänge müssen Sören in der Stroth und Sven Hüttner verkraftet werden. Sie wechseln zum VfR Sulz. Der Kader ist mit 16 Spielern recht dünn. Aus diesem Grund laufen auch noch Gespräche mit einigen Spielern, um den Kader noch etwas zu verstärken. Falls „Not am Mann“ ist will sich der 41-jährige das Trikot selbst überstreifen. Eingefädelt hatte den Wechsel zum TuS Glatt der neue Schriftführer Peter Krämer. Er und Andreas Caspar sind alte Kameraden aus ehemaligen „Sulzer Zeiten“. In fünf Wochen Vorbereitungszeit soll die Mannschaft bis zum Pokalspiel am 11. August fit gemacht werden. Ein Vorbereitungsspiel gegen den VfR Sulz ist bereits geplant. Im Rahmen des Rundenabschlusses wurde Andreas Caspar der Mannschaft vorgestellt. TuS-Vorsitzender Ralf Knura zeigte sich froh darüber, mit Caspar ein Trainer gefunden wurde, der auf eine langjährige Erfahrung als Spieler zurückgreifen könne. Knura traut dem Trainer-Neuling zu, aus den jungen Spielern eine Mannschaft zu formen, damit der „TuS“ wieder aus der Misere heraus komme. Der Verein fang bei „Null“ an. Das Wichtigste aus der Sicht von Ralf Knura ist ein kontinuierlicher Aufbau. Man dürfe nicht meinen, alles gleich wieder „zerreißen“ zu müssen. Ein Verdienst von Caspar sei auch, dass wieder einige Spieler wie beispielsweise Thilo Furchner, Andreas Hofmann, Patrick Niethammer oder Daniel di Martino als Spieler zugesagt hätten. Dadurch könne eine Elf gestellt werden, mit der man sich nicht verstecken müsse, zeigte sich Knura voller Zuversicht.
Ralf Knura neuer Vorsitzender beim „TuS“ / Unterschlagung bei Sportheimkasse festgestellt
Mit einer fast durchweg neuen Vorstandschaft konnte der Sportverein in einer außerordentlichen Hauptversammlung das drohende „Aus“ abwenden. Zum 1. Vorsitzenden wurde Ralf Knura gewählt. Getrübt wurde die gute Stimmung durch die Tatsache, dass 3900 Euro aus der Vereinskasse unterschlagen wurden. Zwischenzeitlich wurde das Geld aber wieder zurückbezahlt. Am 23. April wurde die Hauptversammlung beim Punkt „Wahl des 1. Vorsitzenden“ ergebnislos abgebrochen, da kein Nachfolger für Simon Getzreiter gefunden werden konnte. Aus der damaligen Versammlung wurde auch deutlich, dass nicht nur ein Vorsitzender benötigt wird, sondern noch weitere Helfer, die sich in die Vereinsarbeit einbringen. Aus diesem Grund wurde vor zwei Wochen eine Versammlung anberaumt, wo sich alle Mitglieder einfinden sollten, denen der TuS noch am Herzen liegt. Das Treffen hatte gefruchtet. Es gelang am vergangenen Freitag, wieder eine komplette Vorstandschaft zu präsentieren. Von den 160 Mitgliedern konnte der scheidende Vorsitzende Simon Getzreiter insgesamt 47 Mitglieder, Freunde und Gönner des Vereins im Sportheim begrüßen. Als einzigster Punkt stand die Wahlen auf der Tagesordnung. Bevor jedoch gewählt wurde stellte Mitglied und Ortsvorsteher Helmut Fleiner den Antrag, die kursierenden Gerüchte um die Sportheimkasse darzulegen und aufzuarbeiten, damit wieder Ruhe in den Verein komme. Einstimmig wurde von der Versammlung dem Antrag zugestimmt. Getzreiter nahm dazu Stellung, wollte aber die Sache nicht groß zur Diskussion bringen. Angesichts der angespannten finanziellen Lage sei die Vorstandschaft im letzten Jahr bereits zusammen gesessen und habe versucht zu analysieren, wie der schlechte Kassenstand trotz guter Umsatzmengen zustande komme. Akribisch wurden deshalb die ganzen Einkaufsrechnungen herangezogen und daraus den theoretischen Umsatz errechnet. Es habe den Verdacht gegeben, dass es nicht jeder so ernst mit dem Bezahlen nehmen könnte, räumte Getzreiter ein. Die Schere habe aber nicht so weit auseinander geklafft, führte Getzreiter aus. Im Verlauf der weiteren Prüfung wurde festgestellt, dass es eine Differenz zwischen den im Sportheim aufgelaufenen Einnahmen und den Einzahlungen auf das Bankkonto gab. Nachweislich sei dadurch in den vergangenen neun Monaten ein Fehlbetrag von 3900 Euro aufgelaufen. Mit den betreffenden Personen, die als Sportheimkassier fungierten und die Einnahmen aus dem Sportheim selbst in richtiger Höhe dokumentierten, aber nicht in der Höhe einbezahlt haben, seien deshalb mehrere Gespräche geführt und letztlich das Geld wieder zurückbezahlt worden. Ein Schuldeingeständnis habe es jedoch nicht gegeben. Ohne die Namen der betreffenden Personen zu nennen, war für Getzreiter und die Vorstandschaft die Sache damit soweit erledigt. Mehr wollte und konnte der scheidende Vorsitzende nicht dazu sagen. Ohne weitere Fragen zu stellen, hatten sich die Anwesenden mit den Ausführungen begnügt. Ehrenmitglied Roland Dreher bat auf Grund den Schilderungen um eine Richtigstellung, da eine Gruppe jüngerer Personen verdächtigt worden sei. Dies lehnte Getzreiter jedoch ab, da er niemand verdächtig habe. Deshalb könne er sich auch nicht entschuldigen. Der Punkt „Wahlen“ konnte schnell abgehakt werden. Im Vorfeld wurden dieses Mal die Weichen gestellt. Einstimmig wurde Ralf Knura zum 1. Vorsitzenden gewählt. Michael Krauter folgte dem scheidenden 2. Vorsitzenden Jürgen Brett nach. Das Amt des Schriftführers übernahm Peter Krämer von Markus Deger. Johannes Heizmann löste Thilo Furchner als Jugendleiter ab. Als Beisitzer schieden Sören in der Stroth und Daniel di Martino aus und wurden durch Markus Burgner, Simon Getzreiter und Florian Morina ersetzt. Ruth und Annemarie Brett legten das Amt des Sportheimwarts in die Hände von Nina Rittweg und Uwe Vögele. Ortsvorsteher Helmut Fleiner sicherte der neuen Vorstandschaft jegliche Unterstützung zu. Simon Getzreiter bedankte sich bei allen ausgeschiedenen Personen, die sich in den vergangenen Jahren beim TuS eingebracht hatten. Sein Dank galt auch den Spielern für ihre Unterstützung. Von einer Zerschlagung der Mannschaft könne keine Rede sein. Trotz des Abstiegs in die Kreisliga B2 bleibe der Großteil der Spieler „an Bord“. Eine Reserve-Mannschaft wird es jedoch nicht mehr geben. Auch die Suche nach einem Trainer sei fast so gut wie perfekt. Es fehle nur noch die Unterschrift. Seinem Nachfolger wünschte er viel Glück und Erfolg. Ralf Knura bedankte sich für das entgegengesetzte Vertrauen und bei allen Personen, die ihn und den Verein unterstützen wollen. Nur so sei es möglich, den Verein weiterzuführen. Einfach werde die Sache aber nicht. Es sei aber wichtig, Leute zu finden, die die Sache ernst nehmen. In dem Fall hätten alle ein Gewinn davon. Dank dem Spielbetrieb könne auch wieder mitgejubelt und mitgefiebert werden. Sein Anspruch und Ziel sei es, dass wieder etwas Erschafft werde. Dies gehe aber nur zusammen, appellierte Knura, und blies deshalb zur „Attacke“. Gleichzeit bat er die Mitglieder darum, sich in den Bewirtungsdienst bei den Heimspielen einzubringen.
Pfingstausstellung der Freizeitkunst Nordschwarzwald
Traditionell öffnete die Freizeitkunst Nordschwarzwald am vergangenen Samstag im Wirtschaftsgebäude vom Wasserschloss ihre Pforten zur Pfingstausstellung. Bis zum 6. Juni zeigen insgesamt 20 Künstler auf zwei Stockwerken die große Vielfalt der Freizeitkunst. Der Eintritt ist frei. Das Wirtschaftsgebäude vom Wasserschloss bietet mit seinem herrlichen Ambiente dem in Glatt ansässigen Verein einen idealen Ausstellungsplatz. Auch in diesem Jahr gelang es wieder eindrucksvoll, die große Vielfalt der Freizeitkunst zu präsentieren. Dafür sorgen unter anderem auch sechs Gastaussteller. Die Themen sind fast unerschöpflich und bestechen durch ihre Farbenpracht und Liebe zum Detail. Gezeigt wird beispielsweise Bauernmalerei, Floristik, Puppenbekleidung, Patchwork-Arbeiten, Tiffany-Glaskunst, Keilrahmenbilder, genähte Dekoration und Kunsthäkeln, Serviettentechnik, Keramik- und Holzarbeiten sowie Malerei in unterschiedlichsten Techniken. Gefertigt werden hauptsächlich Gegenstände für den Alltag zu erschwinglichen Preisen. Für viele der Künstler bildet ihr Hobby ein Ausgleich zum Alltag und Beruf, bei dem sie sich erholen und abschalten können. Zum Teil stecke das Hobby auch schon ein Stück weit in den Genen, räumte Neu-Mitglied Sandra Rettich aus Glatt ein. Wenn man kreativ veranlagt sei, mache man es gern, gesteht die junge Freizeitkünstlerin ein. Sie sei mit Nähen aufgewachsen. Beim Besuch einer Patchwork-Ausstellung in Baiersbronn wurde sie inspiriert und fasste den Entschluss, die Arbeit mit den bunten Stoffflicken ebenfalls zu versuchen. Das nötige Rüstzeug und Tipps holte sie sich bei einem Kurs an der Volkshochschule. Vor zwei Jahren traute sie sich mit ihren Arbeiten erstmals als Gastaustellerin bei der Freizeitkunst Nordschwarzwald an die Öffentlichkeit und landete damit einen vollen Erfolg. Zwischenzeitlich ist sie als Mitglied dem Verein beigetreten. Oft höre man von den Gästen beim Rundgang durch die Ausstellung „das könnte ich auch mal machen“. Zudem werde beim Betrachten der Ausstellungsstücke der „kreative Zweig“ wieder geweckt. Mit einer großen Ecke ist auch wieder das Betreuungszentrum „Murgtalblick“ aus Baiersbronn-Schwarzenberg als Gastaussteller vertreten. Für die Einrichtung stellt kreatives Arbeiten eine sinnvolle und wichtige Freizeitbeschäftigung dar und bedeutet zugleich Lebensqualität für die Bewohner. Sie zeigen verschiedene Arbeiten aus Holz, die im Rahmen der Beschäftigungstherapie entstanden sind. Die sehenswerte Ausstellung ist bis zum 6. Juni werktags von 14 bis 18 Uhr sowie sonn- und feiertags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Sachpreise gibt es bei einer Tombola zu gewinnen. Als Hauptpreis gibt es einen vierstündigen Malunterricht zu gewinnen.


Aus der Hauptversammlung der Narrengilde
Eine positive Bilanz zog Denis Walz nach seinem ersten Jahr als Gildemeister bei der Hauptversammlung der Narrengilde. Im Vorjahr hatte er das Amt von Wolfgang Säer übernommen. Mit zwei tollen Brauchtumsabenden feierten die „Habermarken-Stupfer“ ihr 30-jähriges Vereinsbestehen. Für ihre langjährige Treue wurde eine Reihe von Mitgliedern ausgezeichnet. Gildemeister Denis Walz konnte zur Hauptversammlung in der Narrenstube vom Wasserschloss insgesamt 28 Mitglieder und Vereinsvertreter begrüßen. Zur Zeit setzt sich der Verein aus 131 Mitgliedern (98 Aktive und 33 Passive) zusammen. Sein Rückblick fiel kurz und knapp, aber positiv aus. Die erste „Bewährungsprobe“ nach seiner Amtsübernahme war das Bayerische Wochenende. Walz zeigte sich überrascht darüber, dass alles so gut funktioniert hatte. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. „Brutal gefreut“ hatten ihn die beiden Brauchtumsabende anlässlich des 30-jährigen Vereinsbestehens. Man habe zwei richtig schöne Tage erlebt. Die „Geburtstagsfeier“ bezeichnete er deshalb schlicht als „richtig super“. Sein Dank galt an dieser Stelle seinen Kollegen aus der Vorstandschaft, die ihn bei seiner Premiere sehr gut unterstützt hatten. Ansonsten hätte er die Sache nicht so gut hinbekommen, gestand Walz ein. Ein herzliches Dankeschön richtete er auch an die Aktiven für die Teilnahme an den Veranstaltungen sowie an den Musikverein, der die Narren immer wieder bei den Umzügen begleitete. Zusammen habe man eine sehr schöne und gemütliche Fasnet feiern dürfen. Kritzelmeisterin Sabine Weikum ließ das abgelaufene Vereinsjahr nochmals Revue passieren. Die zahlreichen Termine zogen sich wie ein roter Faden das ganze Jahr über durch den Kalender. Über die Fasnet waren die „Habermarken-Stupfer“ total ausgebucht. Zu den eigenen Veranstaltungen kamen noch sieben Auswärtstermine hinzu. Einen Einblick in die Finanzen verschaffte Säckelmeister Norbert Beck. Dabei wurde deutlich, dass die Fasnet nicht nur schön, sondern auch teuer sein kann. Allein die Buskosten beliefen sich auf 1240 Euro. Eine einwandfreie Kassenführung bescheinigten Volker Luz und Christian Manz. Ortsvorsteher Helmut Fleiner bekräftigte, dass Denis Walz sein erstes Jahr als Gildemeister gut gemeistert habe. Dazu brauche man aber auch eine starke Vorstandschaft und erfahrene Leute. Fleiner bedankte sich bei der Narrengilde für die Mithilfe bei der Museumsnacht und beim Ritterlager. Die Teilnahme am Stadtfest in Sulz sei buchstäblich „ins Wasser“ gefallen. Als tolle Gemeinschaftsaktion der Vereine bezeichnete der Ortsvorsteher die Entrümpelungsaktion auf der Bühne im Wasserschloss. Die Entlastung der Vorstandschaft war reine Formsache. Obernarr Renate Jäkle hatte über die Narrensprünge genau Buch geführt. Am Umzug in Glatt schlüpften in diesem Jahr 58 Narren in ihr Häs. Überhaupt noch keinen Narrensprung in Glatt hatten in den vergangenen 30 Jahren Wolfgang Säer, Sabine Weikum, Wilma Zeuke und Renate Jäkle ausgelassen. Dafür erhielten sie als Anerkennung zusammen mit dem Sprungbändel eine Flasche Sekt mit dem Etikett der Fasnetsfiguren der Narrengilde. Die Sprungbändel für 70 Narrensprünge insgesamt verteilte Renate Jäkle an Frank Hertenberger und Michael Krauter. Bereits 80 Mal war Anke Knura dabei. Ein kleines Jubiläum mit jeweils 100 Narrensprünge feierten Wolfgang Säer, Anja Stehle, Sabine Weikum, Wilma Zeuke und Renate Jäkle. Für ihre langjährige Mitgliedschaft zeichnete die Narrengilde eine Reihe von Mitgliedern aus. Bereits seit zehn Jahren gehören Sofia Pfau und Ina Briegel der Narrengilde an. Dafür überreichte ihnen der stellvertretende Gildemeister Michael Krauter einen getöpferten Teller mit dem handgemalten „Habermarken-Stupfer“. Für 20 Jahre durften Frank Cmelik, Denis Walz, Timo Fittig und Josef Schramm einen getöpferten Teller mit allen Fasnetsfiguren der Narrengilde entgegen nehmen.
 Das Bild zeigt (von links gesehen) Michael Krauter, Wolfgang Säer, Renate Jäkle, Timo Fittig, Ina Briegel, Sabine Weikum, Josef Schramm, Wilma Zeuke und Gildemeister Denis Walz.
Der Musikverein hatte zum Maifest auf dem „Oberhof“ eingeladen
Zur gemeinschaftlichen Maiwanderung mit anschließendem Maifest auf dem Glatter Oberhof bei der Familie Rapp hatte in diesem Jahr der Musikverein eingeladen. Nur eine kleine Gruppe von Wanderern hatte sich jedoch beim Schlossplatz eingefunden. An der Kläranlage ging es bergauf Richtung Priorberg. Nach einer kurzen Rast wurde um die Mittagszeit der Oberhof erreicht. Trotz der nicht gerade rosigen Wettervorhersage hatte das Wetter bis auf einige wenige Regentropfen bis am späten Nachmittag gehalten. Die Sonne hatte sich recht rar gemacht. Den vielen Wanderern dagegen war’s recht. Beim Marsch vom Glatttal oder Neckartal hinauf auf den Oberhof wurde es ihnen auch so warm. Über die Mittagszeit herrschte auf dem Oberhof ein richtiger Besucheransturm. Aus allen Himmelsrichtungen kamen immer wieder neue Wandergruppen an und es mussten immer wieder neue Sitzgelegenheiten aufgestellt werden. Die Helfer hatten alle Hände voll tun um den Ansturm zu bewältigen. Angeboten wurde ein reichhaltiges Speiseangebot sowie am Nachmittag Kaffee und Kuchen. Angesichts der unsicheren Wetterlage wurde jedes überdachte Plätzchen ausgereizt. In einem Zelt inmitten vom windgeschützten Hofraum war die Tenniskapelle aus Dettingen untergebracht. Die Musiker unterhielten die Gäste mit flotten Rhythmen. In den Nachmittagsstunden wurde es dann wieder ruhiger.

Der „TuS“ findet keinen Vorsitzenden / Auflösung droht
Ergebnislos endete die Suche nach einem Vorsitzenden bei der Hauptversammlung des Turn- und Sportvereins. Um das drohende „Aus“ zu vermeiden, sollen die Mitglieder angeschrieben und um mehr Mithilfe gebeten werden. Düster sieht es auch sportlich aus. Der Abstieg aus der Kreisliga A ist wohl kaum mehr zu vermeiden. Seit dem Ausscheiden von Frank Weikum im Jahre 2008 hat der „TuS“ massive Probleme, dieses Amt zu besetzen. Übergangsweise hatte der 2. Vorsitzende Jürgen Brett den Verein geführt. Im vergangenen Jahr sprang Simon Getzreiter bei der außerordentlichen Hauptversammlung in die Bresche und verhinderte so eine Auflösung des 1957 gegründeten Vereins. Bei seiner Amtsübernahme hatte er klar angekündigt, das Amt des 1.Vorsitzenden nur für ein Jahr zu übernehmen. Die Bilanz während seiner Amtszeit bezeichnete Getzreiter als recht positiv. Der Abstieg konnte verhindert und die wirtschaftliche Lage durch einen Überschuss in der Kasse verbessert werden. Über die Mitarbeit durch die Vorstandschaft und der Spieler von der Mannschaft könne er sich nicht beklagen, so das Fazit des Vorsitzenden. Sportlich stehe die Mannschaft in der Kreisliga A2 auf dem letzten Platz und somit an einem Scheideweg. Der Abstieg rücke immer näher. Getzreiter führte die Gründe für das schlechte Abschneiden auf einige Langzeitverletzte zurück, hofft aber trotz allem noch „auf ein paar positive Reize“ aus der Mannschaft um den Klassenerhalt vielleicht doch noch zu schaffen. Für die nächste Saison heiße es ganz klar Neuaufbauarbeit zu leisten um wieder eine Mannschaft zu stellen. Vielleicht müsse man sich sogar mit dem Gedanken einer Spielgemeinschaft befassen. Er selbst sei jedoch kein Freund einer Spielgemeinschaft, verdeutlichte Getzreiter. Die Jugendarbeit sei beim „TuS“ ein leidiges Thema und wurde in den vergangenen Jahren sehr vernachlässigt weil man vom Erfolg verwöhnt worden sei und zwei Mannschaften stellen konnte. Der Nachwuchs von der Bambini-Mannschaft bis zur C-Jugend besteht derzeit aus lediglich 17 Spielern. Aus wirtschaftlichen Aspekten sei im letzten Jahr die Verpachtung des Sportheims durchdiskutiert worden. Die Bewirtschaftung ruhe nur auf relativ wenigen Schultern, bemängelte Getzreiter. Er wäre dankbar, wenn sich die Spieler auf den sportlichen Bereich konzentrieren könnten. Ein Verpachtung könnte mehr „Men-Power“ für die Vereinsarbeit bringen. Verstärkt müsse auch das Sponsoring angegangen werden. Im Moment fehlen jedoch Perspektiven. Dies spüre er auch in der Mannschaft und wertete dies als Grund für die schlechte Stimmung auf und neben dem Platz. Man dürfe nicht alles von der Personalie „Vorstand“ abhängig machen. Von den Vereinsmitgliedern werde zu viel an dem „Heilsbringer 1. Vorsitzender“ festgemacht. Der Vorsitzende sei nicht die ausschlaggebende Figur, gab Simon Getzreiter zu verstehen. Viel wichtiger sei, eine gesunde Basis von 15 bis 20 Leuten zu finden, die sich mit Herz und Seele im Verein einbringen. Andere Vereine würden von der „Mittelschicht“ aus ehemaligen Aktiven und AH-Spielern getragen. Beim „TuS“ seien diese Leute immer weniger geworden. Es würden sogar Wetten abgeschlossen, wie lange es den Verein noch gibt, warf der scheidende Vorsitzende in die Runde. Dies sei schade und er hoffe nur, dass ein Nachfolger für ihn gefunden werden könne. Unabhängig davon ob dies gelinge oder nicht, schlug Getzreiter vor, ein Treffen mit interessierten Mitgliedern anzuberaumen um die Aufgabenverteilung darzustellen. und zu erörtern, wer welche Aufgabe übernehmen könnte um die Vorstandschaft zu entlasten. Der Ausschuss funktioniere und lebe. Es sei deshalb nicht alles so hoffnungslos, wie es von außen dargestellt werde. Spielertrainer Jürgen Brett hatte sein Amt am 15. November niedergelegt und wird in der nächsten Saison für die SG Dettlingen/Bittelbronn spielen. Für ihn sprang Simon Getzreiter als Trainer ein. Nur von Januar bis Anfang April dauerte die Schaffenszeit von Trainer Gerold Angler. Nach dem 1:11 Debakel in Sulz hatte sich der „TuS“ wieder von ihm getrennt und das Training wieder von Simon Getzreiter übernommen. Spartenleiter Timo Krist sieht in dem drohenden Abstieg auch eine Chance für einen Neuanfang in der Kreisliga B. Einen Gewinn konnte Kassier Christoph Eisele vermelden. Seinen letzten Bericht als Schriftführer trug Markus Deger vor. Ortsvorsteher Helmut Fleiner wäre es lieber gewesen, wenn bereits vor der Hauptversammlung das von Simon Getzreiter angeregte Treffen mit den Vereinsmitgliedern stattgefunden hätte und eventuell eine komplette Vorstandschaft präsentiert worden wäre. Aus seinem Unmut machte er deshalb keinen Hehl. Die angesprochene „Mittelschicht“ im Verein fehle nicht, aber die Leute wären nicht bereit, ein Amt anzunehmen, korrigierte Fleiner. Da sich niemand bereiterklärte, das Amt des 1. Vorsitzenden anzunehmen, wurden die Wahlen abgebrochen. Der Ortsvorsteher hofft, dass bei der außerordentlichen Hauptversammlung ein Nachfolger gefunden wird und eine Beruhigung sowie Kontinuität in die Vorstandschaft einzieht. Die angeblichen Wetten auf eine mögliche Vereinsauflösung bezeichnete er als nicht gerade positiv und „unter der Gürtellinie“. Ralf Knura (als einer der vorgeschlagenen Kandidaten) schloss sich der Meinung und dem Vorschlag von Simon Getzreiter an. Ein „Leithammel“ allein könne die anstehenden Aufgaben nicht bewältigen. Er forderte deshalb, im Detail an die Sache heranzugehen. Viele Leute wüssten gar nicht, was hinter den Kulissen laufe. Er forderte alle Anwesenden auf, sich einzubringen. Jeder, der nur ein wenig „Grips“ im Kopf habe, würde sich unter solchen Voraussetzungen nicht zum Vorsitzenden wählen lassen. Bei dem vorgeschlagenen Treffen mit den Mitgliedern sollten sich alle einfinden, die sich in die Vereinsarbeit einbringen möchten. Jeder soll dabei sagen, in welcher Art und Weise er mithelfen könnte. Mit nur fünf Mann könnten die Vereinsaufgaben nicht gestemmt werden, machte Knura klar. In diese Kerbe schlug auch Uwe Göttler. Auch wenn ein Vorsitzender gefunden werden könnte, wäre das Problem noch längst nicht erledigt, denn es hänge noch viel mehr an der Vereinsarbeit dran. Er kritisierte, dass die Bereitschaft, sich im Verein einzubringen, nicht vorhanden sei. Ob die gewünschten Mitstreiter und Kandidaten für die zu besetzenden Ämter bis zur außerordentlichen Hauptversammlung gefunden werden können, ist fraglich. Im schlimmsten Fall droht (wieder einmal) die Vereinsauflösung.
Ehrungen beim Turn- und Sportverein Roland Dreher zum Ehrenmitglied ernannt
Der Turn- und Sportverein ehrte im Rahmen seiner Hauptversammlung langjährige Mitglieder für ihre Treue. Mit der Vereinsnadel in Bronze zeichnete der Vorsitzende Simon Getzreiter Stephan Getzreiter, Ralf und Jens Knura sowie Suphalak und Sutthiwat Seeyangnok aus. Bereits seit 40 Jahren gehören Michael Bartsch, Alexander Esslinger, Uwe Göttler, Helmut Pfister und Armin Salinder dem Verein an. Dafür erhielten sie die goldene Vereinsnadel. Seit 50 Jahren ist Roland Dreher Mitglied beim „TuS“ und hatte für fünf Jahre das Amt des Vorsitzenden übernommen. Für diese lange Treue zum Verein wurde er zum Ehrenmitglied ernannt. Das Bild zeigt von links: Vorsitzender Simon Getzreiter, Roland Dreher, Michael Bartsch, Uwe Göttler und Helmut Pfister

Schlosshexen blickten auf ein erfolgreiches Jahr zurück
Auf ein erfolgreiches und arbeitsreiches Jahr blickten die „Glatter Schlosshexen“ bei ihrer Hauptversammlung zurück. Noch eine Menge Arbeit steht den Mitgliedern beim Innenausbau vom ehemaligen Farrenstall bevor. Der Abschluss der Sanierung soll mit einem „Tag der offenen Tür“ und mit einer Hockete gefeiert werden. Hexenmeister Uwe Göttler zog bei seinem Rückblick ein positives Fazit. Den Hexenball als Haupteinnahmequelle des Vereins bezeichnete er als kleinere Veranstaltung wie sonst, da nicht allzu viele Zünfte zugesagt hätten. Dies sei jedoch nicht weiter tragisch. Dafür sei die Veranstaltung um so gemütlicher gewesen. Man müsse halt auch mal mit kleineren Festen zufrieden sein, bekannte Göttler. Das zukünftige Hexenheim im ehemaligen Farrenstall gleicht noch einer Großbaustelle. Derzeit werden Gipsplatten angebracht und ausgefugt. Zudem muss noch ein Kamin eingebaut werden. Göttler bat deshalb seine Mitglieder um tatkräftige Unterstützung. Grundsätzlich wird jeden Donnerstagabend gearbeitet. Wer für das Ausfugen kein Talent habe könne sich auch noch beim Eckschienen setzen und grundieren einbringen. Der Boden fehle auch noch. Es sei also noch genügend Arbeit da, aber man stehe nicht unter Zeitdruck. Die Außenarbeiten mit dem Umdecken des Daches und der Holzverschalung sind abgeschlossen und nun sei der Fischereiverein Glatttal am Zug. Die Fischer werden den Außenputz anbringen und haben in dem Gebäude ebenfalls einen Raum als Unterstellmöglichkeit erhalten. Der Rest des Gebäudes wird vom städtischen Bauhof genutzt. Schriftführerin Kristin Rielicke ließ das vergangene Vereinsjahr nochmals Revue passieren. Dem Verein gehören 46 Aktive, 24 Passive und 27 Kinder an. Für Nachwuchs sei als gesorgt, stellte Göttler entspannt und gelassen fest. Zu bewältigen gab es 15 Termine und zwei Arbeitsdienste. Für ihren Fleiß und Engagement überreichte der Hexenmeister an Jürgen Asprion und seine Frau Margret Göttler als kleines Dankeschön eine Schachtel Pralinen. Sie hatten alle Termine wahrgenommen. Cornelia Asprion konnte auf einen Gewinn und gute Rücklagen verweisen. Der Ausbau des Hexenheims wird allerdings auch noch einiges an Kosten aufwerfen. Eine einwandfreie Kassenführung wurde ihr von Michael und Wolfgang Brett bescheinigt. Sie werden auch im nächsten Jahr wieder die Kasse prüfen. Die Entlastung der Vorstandschaft war reine Formsache. Ortsvorsteher Helmut Fleiner bedankte sich bei den Schlosshexen für ihre tolle Mithilfe an der Sanierung des ehemaligen Farrenstalls. Ihr Arbeitseinsatz sei enorm gewesen. Davor könne er nur den Hut ziehen. Das Gebäude werde ein Schmuckstück. Fleiner regte an, den Abschluss der Sanierung mit einer Hockete und einem „Tag der offenen Tür“ zu feiern. Der Erlös soll den am Umbau beteiligten Vereinen zugute kommen. Für ihre zehnjährige Vereinszugehörigkeit erhielten Beate und Ralf Wöhrstein sowie Martin Wößner und Gitta Dettmann eine Flasche Wein. Am 12. und 13. Juni ist ein Ausflug nach Oberstaufen geplant. Die Radtour am 18. Juli wird beim Sommerfest des Tennisvereins ihren Abschluss finden. Als Termin für den Hexenball im nächsten Jahr wurde der 29. Januar festgelegt.
Kormoran und Kanufahrer bereiten den Fischern Probleme
Auf ein insgesamt ruhiges Vereinsjahr blíckte der Fischereiverein Glatttal bei seiner Hauptversammlung zurück. Wie auch schon in den Jahren zuvor bereiten der Kormoran und die Kanufahrer den Fischern Probleme. Eine Menge Arbeit steht den Mitgliedern noch beim Verputzen des ehemaligen Farrenstalls bevor. Nur ein recht familiärer Kreis der 56 passiven und 15 aktiven Mitglieder hatte sich mit einigen Vereinsvertretern zur Hauptversammlung in Schäfer’s Vesperstüble eingefunden. Vorsitzender Harald Fittig resümierte bei seinem Rückblick, dass der Verein nichts Weltbewegendes zu bewerkstelligen hatte. Außer den üblichen Arbeiten hatten die Petrijünger keine größeren Arbeiten oder Veranstaltungen zu verrichten. Das Vereinsgelände mit dem Teich hinter der Kläranlage mache einen ganz guten Eindruck. Von der Natur werde das Biotop sehr gut angenommen. Als recht nützlich habe sich der angebrachte Windfang beim Container erwiesen. Als toll und super Sache bezeichnete der Vorsitzende das Fischräuchern auf Ostern. Die große Nachfrage hatte sich auch in der Kasse bemerkbar gemacht. Die Sanierung des ehemaligen Farrenstalls beim Rathaus ist bereits weit vorangeschritten. Derzeit sind die Schlosshexen noch mit dem Innenausbau ihrer Räumlichkeiten beschäftigt. Auch die Fischer haben in dem Gebäude einen Raum für ihre Utensilien erhalten. Als Gegenleistung werden sie das Gebäude außen ringsum in Eigenleistung verputzen. Dabei ist mit einer Menge Arbeit zu rechnen. So „g’schwend“ gehe das nicht, so die Einschätzung von Fittig. Bis zum Urlaub oder spätestens im Herbst sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Das Gebäude werde ein richtiges Schmuckstück. Dem stimmte auch Ortsvorsteher Helmut Fleiner zu. Er könnte sich nach der Fertigstellung einen „Tag der offenen Tür“ für die Bevölkerung vorstellen. Gleichzeitig bedankte er sich bei den Fischern für ihre Mitarbeit. Einen kleinen Überschuss vermeldete Kassier Timo Fittig. Schriftführer Peter Hornberger ließ das vergangene Jahr nochmals Revue passieren. Trotz der Arbeit kam die Geselligkeit und die Pflege der Kameradschaft nicht zu kurz. Dazu trug auch der Familienausflug zur Lochmühle nach Eigeltingen bei. Zum Fischerkönig wurde Wolfgang Brett gekürt. Sechs passive Mitglieder schlossen sich im vergangenen Jahr dem Verein an. Aus den Fanglisten von Gewässerwart Gernot Gruhner ging hervor, dass rund 90 Kilogramm Fisch aus dem Neckar gezogen wurden. Diese Menge entspreche in etwa auch den Vorjahren. Eingesetzt werden auch in diesem Jahr wieder 100 Kilogramm Forellen. Zudem wurden 500 Äschen ausgesetzt um den Fisch wieder heimisch zu machen. Die Fischer befürchten jedoch, dass die Äschen jedoch kaum eine Überlebenschance haben werden. Sie „stehen“ meist im Wasser und können somit leicht zur Beute des Kormorans werden. Auf Protest und Unverständnis stieß bei den Fischern die Tatsache, dass der Kormoran zum „Vogel des Jahres 2010“ gewählt wurde. Ein weiteres Problem sind im Sommer die Kanufahrer, die in Scharen den Neckar herunter gefahren kämen, führte Gruhner aus. Ein Fischen sei an den Wochenenden deshalb nicht mehr möglich. Etwas resigniert stellte der Vorsitzende Harald Fittig fest, dass sich an den Problemen nichts ändern lasse und man sich damit abfinden müsse. Die Entlastung der Vorstandschaft war reine Formsache. Ortsvorsteher Helmut Fleiner bedankte sich für die Aktivitäten das ganze Jahr über und für die Unterstützung des Bürger- und Kulturvereins als Mitglied. Fittig befand den Verein mit seinen gestellten Aufgaben und Zielen als „klasse Sache“. Die Kasse wird auch im nächsten Jahr wieder von Christian Laufer und Martin Heizmann geprüft.
Musikverein feiert mit einem Frühjahrskonzert sein 85-jähriges Bestehen
Mit einem überaus gelungenen Frühjahrskonzert im vollbesetzten Kursaal bereitete sich der Musikverein selbst das schönste Geschenk zu seinem 85-jährigen Bestehen. Das Konzert gestalteten neben den Aktiven auch die Jungmusiker und die Jugend-Trachtenkapelle Empfingen/Glatt mit und boten beste Unterhaltung. Im vollbesetzten Kursaal eröffneten die Jungmusiker unter der Leitung von Hans Braun den Konzertabend. Sie stimmten die Gäste mit „Together“ , „The Finalist“ und „Rock’n Roll“ als Zugabe auf einen unterhaltsamen und äußerst abwechslungsreichen Abend ein. Ein ganz besonderer Willkommensgruß des Vorsitzenden Christian Günthner galt den Ehrenmitgliedern, dem ehemaligen Vorsitzenden Hans-Peter Schröder und dem 1. Vorsitzenden Ottmar Warmbrunn vom Musikkreis Rottweil. Er hatte eine Reihe von Auszeichnungen mitgebracht. Der Dank des Vorsitzenden galt den Jungmusikern für ihre gelungene Eröffnung des Abends. Er appellierte an sie, weiterhin so fleißig zu üben, denn die Kapelle der Aktiven brauche dringend Verstärkung. Sein Dankeschön galt auch den beiden Jugendleitern Tobias Laufer und Johannes Schwind. Eine Flasche Wein überreichte er an Ausbilder Hans Braun für die Probenarbeit. Der zweite Teil des Konzertabends wurde von der Jugend-Trachtenkapelle Empfingen/Glatt unter der Leitung von Joachim Schenker bestritten. Dem „Concerto d’ Amore“ folgten unter dem Titel „The Cream of Clapton“ Hits von Eric Clapton. Mit der Rockballade “I do it for you” von Bryan Adams trafen die Musiker vor allem den Geschmack der jüngeren Zuhörer. Den stürmischen Beifall beantwortete die Jugendkapelle mit der schwungvollen Zugabe „Song in Dance“. Vorsitzender Christian Günthner zog nach dem tollen Auftritt das Fazit, dass sich die Jugendarbeit unüberhörbar bezahlt mache. Die Jugendarbeit entstehe aber nicht von allein, sondern bedürfe engagierter Musiker, die den Nachwuchs ausbilde. Dirigent Joachim Schenker sei ein solcher Vollblutmusiker. Ihm sei es auch zu verdanken, dass die Jungmusiker aus Glatt in der Jugendkapelle mitspielen dürften. Schenker sei es, der die Jungmusiker trimme und auf die Aktiven-Kapelle vorbereite. Dafür gebühre ihm ein besonderer Dank, so Günthner, und überreichte ihm hierfür ein Weingeschenk. Eine besondere Freude war es für den Vorsitzenden an dieser Stelle, vier Nachwuchstalenten zu ihrer mit großem Erfolg bestandenen D1- und D2 Prüfung die Nadel des Blasmusikverbandes anzuheften. Alina Schoch und Johannes Schwind besuchten den D1-Lehrgang, Andreas Ludwig und Robin Bossenmaier den D2-Lehrgang. Günthner bezeichnete die solide Ausbildung an der Musikschule als Grundlage für gute Musik. Mit dem Konzertmarsch „Opening“ stimmten die Aktiven unter der Leitung von Angela Oesterle auf ihren bunten Melodienstrauß ein. Höchste Konzentration herrschte bei den auserwählten Stücken der großen Operette „Maske in Blau“. Dem Marsch „Hoch Heidecksburg“ folgten unter „Film-Erfolge“ viele bekannte Titel-Melodien. Mit der gefühlvollen böhmischen Polka „Wir Musikanten“ endete der Konzertvortrag. Das Publikum war von dem gekonnten vorgetragenen Konzert begeistert. Der vehement geforderten Zugabe wurde mit dem „Flieger-Marsch“ Rechnung getragen. Vorsitzender Christian Günthner bedankte sich bei Dirigentin Angela Oesterle für die intensive Probenarbeit und für das tolle Konzert. Als kleines Dankeschön gab’s einen Blumenstrauß und ein Küsschen. Blumen überreichte er auch an die beiden Ansagerinnen Natalie und Miriam Getzreiter.
Der Musikverein zeichnet langjährige Mitglieder und Aktive aus
Anlässlich seines 85-jährigen Bestehens zeichnete der Musikverein im Rahmen seines Frühjahrskonzertes eine ganze Reihe von langjährigen und verdienten Mitgliedern aus und ernannte vier Personen zu Ehrenmitgliedern. Der vollbesetzte Kursaal war ein würdiger Rahmen für die Ehrungen. Aus Sicht des Vorsitzenden Christian Günthner wäre der Fortbestand eines Vereins ohne fördernde Mitglieder nicht denkbar. Deshalb sei der Verein über jedes passive Mitglied froh. Für ihre zehnjährige Vereinszugehörigkeit wurden Bianca und Christoph Eisele, Harald Fittig, Margret Getzreiter, Martin und Mario Heizmann, Gerd Hofmann, Anke Knura, Gabriele Udvary-Laufer, Anja Müller, Harald Säer, Eduard Schuhmacher, Volker Speidel, Oliver Uhl, Jürgen Walz, Sabine Weikum und Klaus Wilhelm mit der bronzenen Vereinsnadel ausgezeichnet. Silber erhielten für 20 Jahre Michael Bartsch, Friedrich Huber, Manfred Oswald, Josef Schramm und Anton Udvary. Bereits 30 Jahre lang halten Gerhard Braun, Roland Dreher, Dietrich Gerhard, Klaus Günthner, Almut Ott, Helmut Pfister, Elke Plocher, Karl Schwind, Paul-Gerold Schwind, Friedemann Severs, Gertrud Strobel, Barbara Strom und Jochen Umbrecht die Treue. Dafür wurden sie mit der goldenen Vereinsnadel ausgezeichnet. Für ihre 40-jährige Mitgliedschaft wurden Günther Bok, Helmut Fleiner, Heinrich Möck und Heinz Müller zu Ehrenmitgliedern ernannt. Dazu gratulierte der Vorsitzende ganz herzlich und merkte scherzhaft an, dass man als Ehrenmitglied den Mitgliedsbeitrag zwar nicht mehr bezahlen müsse, aber auch weiterhin bezahlen dürfe. Günthner bedankte sich bei allen geehrten Mitglieder für ihre jahrlange Treue. Ein Verein lebe jedoch erst durch seine aktiven Mitglieder. Regelmäßiges Proben, die Auftritte das ganze Jahr hindurch und die Durchführung von Veranstaltungen gehören zum Alltag eines aktiven Musikers. Ihnen gebühre deshalb Lob und Dank, denn ohne sie gehe gar nichts. Um diese Ehrungen durchzuführen begrüßte Christian Günthner Ottmar Warmbrunn als 1. Vorsitzenden des Musikkreises Rottweil. Warmbrunn hob den Stellenwert eines Musikvereins in einer Gemeinde hervor. Diesen Stellenwert verdiene sich der Verein immer wieder aufs Neue. Über Generationen und über Berufsstände hinweg werde gemeinsam unermüdlich das ganze Jahr über Blasmusik in allen Variationen einstudiert und vorgetragen. Die Musikvereine seien derzeit in der glücklichen Lage, Jugendliche zum Musizieren zu begeistern. Mit der Ehrennadel in Bronze für zehn Jahre aktives Musizieren zeichnete er Natalie Getzreiter, Monika Kalbacher, Timo Fittig und Tobias Laufer aus. Die Ehrennadel in Silber für 20 Jahre erhielt Monika Müller. Bereits seit 30 Jahren sind Hans Braun und Martin Gnamm aktiv. Dafür steckte ihnen Ottmar Warmbrunn die Goldene Ehrennadel an. Das Wort „Funktionär“ lasse sich von funktionieren oder auf schwäbisch „es duad“ ableiten. Dass es funktioniere hänge immer von einzelnen Personen ab, die sich über das normale Maß hinweg ehrenamtlich für ihren Verein einsetzen. Ohne diese Personen wäre unsere Gesellschaft ärmer, so Warmbrunn. Aus diesem Grund habe der Blasmusikverband Baden-Württemberg für solche Personen Ehrungen vorgesehen. Für ihre zehnjährige Funktionärstätigkeit überreichte er an Monika Müller (Schriftführerin) und Martin Gnamm (ehemaliger 2. Vorsitzender) die Förderermedaille in Bronze.
Die Bilder zeigen (von links gesehen) die Ehrenmitglieder Günther Bok, Heinz Müller und Helmut Fleiner zusammen mit dem Vorsitzenden Christian Günthner. Heinrich Möck konnte nicht anwesend sein.
Die Ehrung der Aktiven. Ganz hinten (jeweils von links gesehen) den 1. Vorsitzenden Ottmar Warmbrunn vom Musikkreis Rottweil und den Vorsitzenden Christian Günthner. Mittlere Reihe: Timo Fittig, Martin Gnamm und Hans Braun. Vorne: Monika Kalbacher, Monika Müller, Natalie Getzreiter und Tobias Laufer.
Die beigefügten Bilder zeigen die Jugend-Trachtenkapelle Glatt (blaue T-Shirts) sowie den Musikverein Glatt.



Musiker bereiten sich auf Frühjahrskonzert vor
Mit einem Probewochenende im Feriendorf „Sonnenmatte“ in Sonnenbühl-Erpfingen bereitete sich über das Wochenende der Musikverein auf sein Frühjahrskonzert am Samstag, 10. April, vor. Mit dem Konzertabend wird auch gleichzeitig das 85-jährige Bestehen gefeiert. Als Partner wird die Jugend-Trachtenkapelle Empfingen/Glatt auftreten und die Gäste unterhalten. Zudem sind Ehrungen langjähriger Mitglieder vorgesehen. Beginn des Konzerts ist um 20 Uhr, Einlass in den Kursaal vom Wirtschaftsgebäude des Wasserschlosses ab 19 Uhr. Mit Dirigentin Angela Oesterle konnte ein abwechslungsreiches Programm erarbeitet werden. Auf dem Probewochenende wurde intensiv über drei Tage hinweg in Satz- und Gesamtproben geübt. Das Bild zeigt die Musiker beim abschließenden Fototermin.

Der Bürger- und Kulturverein blickte auf ein arbeitsreiches Jahr zurück
Nach elf Jahren zogen sich Schriftführerin Gabriele-Udvary Laufer und Ausschussmitglied Ursula Raidt aus der Vorstandschaft des Bürger- und Kulturvereins zurück. Als Nachfolger wurden Evi Hoffmann und Museumsleiter Cajetan Schaub ins Gremium gewählt. Mit der Oper „Zauberflöte“ ist für das nächste Jahr ein weiteres Großprojekt angedacht. Nur eine kleine Schar der 73 Mitglieder und acht kooperativen Vereinen hatte sich auf den Weg zur Hauptversammlung ins Hotel „Zur Freystatt“ gemacht. Ein besonderer Willkommensgruß des Vorsitzenden Helmut Fleiner galt Kreisarchivar Bernhard Rüth, Museumsleiter Cajetan Schaub und den Vertretern der örtlichen Vereine. Bürgermeister Gerd Hieber hatte sich wegen einer Terminüberschneidung entschuldigt. In seinem Rückblick sprach Fleiner auch ohne Operveranstaltung von einem äußerst arbeitsreichem Jahr, das vor allem von den Mitgliedern des Vereinsausschusses sehr viel abverlangte. Bei zahlreichen Veranstaltungen hatten sie sich um die Organisation und um die Bewirtung gekümmert. Auch in diesem Jahr wird der Verein wieder einige Ausstellungseröffnungen mit der Organisation und Bewirtung begleiten. Als voller Erfolg (auch in finanzieller Hinsicht) entpuppte sich die 3. lange Museumsnacht mit dem historischen Ritterlager im Schlossgarten. Für den Vorsitzenden war es ein großes Bedürfnis, sich bei allen Helfern und Vereinen sowie den Spendern zu bedanken, die den Verein im vergangenen Jahr unterstützten. Ein herzliches Dankeschön galt Museumsleiter Cajetan Schaub für die gedeihliche Zusammenarbeit zum Wohle des Kultur- und Museumszentrums. An Ausschussmitglied Paul Hipp überreichte Fleiner eine Flasche Wein. Hipp kümmerte sich zusammen mit ihm in vielen Arbeitsstunden um das gute Erscheinungsbild des Bauerngartens. Schriftführerin Gabriele Udvary-Laufer ließ das abgelaufene Jahr nochmals Revue passieren. Die scheidende Amtsinhaberin wünschte sich, dass der Spass und das Engagement im Verein nicht aufhören möge. Für Museumsleiter Cajetan Schaub ist der Bürger- und Kulturverein ein wichtiges Bindeglied zwischen der Stadt und dem Kultur- und Museumszentrum. Ohne den Verein könnten viele Veranstaltungen nicht durchgeführt werden, bekundete Schaub. Im vergangenen Jahr konnten rund 23000 Besucher begrüßt werden. Allein auf die lange Museumsnacht entfielen etwa 3500 Gäste. Zirka 3000 Personen interessierten sich für die vom Bürger- und Kulturverein getragene Ausstellung „Als Glatt preußisch wurde“. Für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit bedankte sich Schaub recht herzlich. Kassier Helmut Pfister konnte einen „recht ordentlichen“ Kassenbestand vorweisen. Als Spenden flossen an die Paul-Kälberer-Stiftung 1000 Euro sowie an die katholische Kirche 500 Euro für die Sanierung der Kreuzigungsgruppe. Für 2580 Euro wurden Bilder zum Thema Wasserschloss Glatt angeschafft. Zwischenzeitlich ist auch die Oper „Freischütz“ abgerechnet. Der Überschuss beträgt 1512 Euro. Die Auslagen beliefen sich auf fast 466000 Euro. Damit habe weder die Stadt noch der Landkreis „draufbezahlt“, so Pfister. Der endgültige Bescheid vom Finanzamt liege vor. Dennoch hat sich der Verein nach Diskussionen in der Vorstandschaft dazu entschlossen, die Abrechnung von Axel Zyrewitz von einem Steuerberater gegen eine Gebühr von 500 Euro prüfen zu lassen. Er hatte als Bevollmächtigter im Auftrag des Vereins die Opernfestspiele maßgeblich mitorganisiert und abgerechnet. Die Entscheidung sorgte auch bei der Hauptversammlung für Diskussionsstoff, wurde aber von Kreisarchivar Bernhard Rüth als ganz normaler und üblicher Vorgang angesehen. Über die Notwendigkeit könne man jedoch geteilter Meinung sein. Bei den anstehenden Wahlen kandidierte Ausschussmitglied Ursula Raidt und Schriftführerin Gabriele Udvary-Laufer nicht mehr. Beide hatten seit der Vereinsgründung am 24. Oktober 1998 ihre Ämter begleitet. Als Dankeschön und als Anerkennung für ihre geleistete Arbeit überreichte ihnen Helmut Pfister ein Blumenstrauß und ein Weingeschenk. Zur neuen Schriftführerin wurde Evi Hoffmann gewählt. Sie war zuvor im Ausschuss tätig. Museumsleiter Cajetan Schaub ersetzt Ursula Raidt. In ihren Ämtern wurden Helmut Fleiner (Vorsitzender), Siegfried Esslinger (Stellvertreter), Helmut Pfister (Kassier) sowie die Ausschussmitglieder Norbert Stockhus, Karl-Josef Sickler, Paul Hipp und Ilse Gerhard bestätigt. Die Kasse wird im nächsten Jahr wieder von Klaus Harre und Monika Dechant geprüft. In diesem Jahr wird am Sonntag, 25. Juli, im Schlosshof eine Operngala mit Arien aus verschiedenen Opern veranstaltet. Ein Ausflug führt am 4. September an den Bodensee und zum Schloss Achberg, das bei der Sanierung des Glatter Wasserschlosses als Vorbild diente. Im nächsten Jahr wird das Kultur- und Museumszentrum zehn Jahre alt. Angedacht ist die Aufführung der „Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Die Oper wäre eine tolle Sache und mit dem „Freischütz“ vergleichbar, so Fleiner. Rüth gab zu bedenken, dass die Aufführung derzeit finanzpolitisch nicht gerade günstig sei und es noch ein langer Weg bis zur Entscheidung bedürfe.
Das Bild zeigt die Vorstandschaft des Bürger- und Kulturvereins und die ehemaligen Mitglieder Gabriele Udvary-Laufer und Ursula Raidt. Von links gesehen: Karl-Josef Sickler, Helmut Fleiner, Ilse Gerhardt, Paul Hipp, Gabriele Udvary-Laufer, Helmut Pfister, Ursula Raidt, Norbert Stockhus, Evi Hoffmann, Cajetan Schaub und Siegfried Esslinger.

Paula Heilgeist weiterhin Vorsitzende der Freizeitkunst Nordschwarzwald
Auf ein erfolgreiches Jahr blickte die Freizeitkunst Nordschwarzwald bei ihrer Hauptversammlung zurück. Die vier Ausstellungen erfreuten sich großer Beliebtheit. Mit Sandra Rettich und Sabine Weikum konnten zwei aktive Mitglieder hinzugewonnen werden. Bei den Wahlen wurde Paula Heilgeist als Vorsitzende bestätigt. In lockerer und geselliger Runde hielt die Freizeitkunst Nordschwarzwald im Hotel „Zur Freystatt“ ihre Hauptversammlung ab. Acht der insgesamt 15 aktiven Mitglieder (hinzu kommt noch ein passives Mitglied) hatte sich am vergangenen Sonntag zur „Kaffeestunde“ auf den Weg ins Glatttal gemacht. Beisitzer Rudolf Buchmann hatte sich entschuldigt. Vorsitzende Paula Heilgeist aus Eutingen konnte auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Vier Ausstellungen galt es zu meistern. Auch in diesem Jahr haben die Freizeitkünstler wieder einen vollen Terminkalender. Heilgeist bedankte sich für die gute Zusammenarbeit jeglicher Art. In einem so kleinen Verein wie die Freizeitkunst sei die Zusammenarbeit sehr wichtig, betonte die Vorsitzende und hofft auch in diesem Jahr wieder auf Unterstützung. Schriftführerin Brigitte Klemm ließ das abgelaufene Jahr nochmals Revue passieren. Die vier Ausstellungen erfreuten sich großer Beliebtheit und zog eine große Besucherschar in ihren Bann. Als großen Erfolg bezeichnete Klemm die große Osterausstellung mit vielen netten Gastaustellern in der Schwarzwaldhalle von Baiersbronn. Viel Spass mache auch immer wieder die traditionelle Pfingstausstellung im Glatter Wasserschloss. Vielseitige Gastaussteller und Besucher, die sich viel Zeit für die Ausstellung nahmen, haben den in Glatt ansässigen Verein überzeugt, dass ihre Ausstellung gut ankomme. Eine kleine, aber erfolgreiche Herbstausstellung wurde von den Mitgliedern in Bad Imnau gestaltet. Die Arbeiten wurden sehr bewundert und mit vielen Gästen ein Gespräch geführt. Weihnachtliches stellte die Hobbykünstler Anfang November im Rathaus von Glatten zur Schau. Das Fazit am Jahresende war deshalb sehr positiv. Jeder Aussteller konnte sein Talent zeigen. Brigitte Klemm bewertete die Hobbykunst als eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zur Bewältigung des Alltags. Der Verein habe Anreize geschaffen und einige verborgene Talente in den Ausstellungen präsentieren können. Viele der Besucher waren von den Exponaten begeistert und manch einer bedauerte, dass er auf Grund von gesundheitlichen Problemen nicht mehr seinem Hobby nachgehen könne. Erfreut zeigten sich die Freizeitkünstler über ihre zwei neuen Mitglieder Sandra Rettich und Sabine Weikum aus Glatt. Mit ihrem Hobby ergänzen sie den Verein und bereichern die Ausstellungen. Für 2010 wünscht sich die Schriftführerin viele gute neue Ideen, damit den Betrachtern eine Vielzahl von Stilrichtungen gezeigt werden könne. Einen Einblick in die Finanzen verschaffte Sylvia Lamparth. Mit fast 1100 Euro schlugen die Mietausgaben für die Ausstellungsräume zu Buche. Ein Teil davon konnte durch die Einnahmen von Gastausstellern wieder gedeckt werden. Sie müssen pro Ausstellung 35 Euro entrichten. Unter dem Strich blieb noch ein kleiner Gewinn übrig. Die Entlastung der Vorstandschaft war reine Formsache. Bei den anstehenden Wahlen galt es lediglich, den Vorsitz wieder zu regeln. Einstimmig wurde dabei Paula Heilgeist aus Eutingen in ihrem Amt als Vorsitzende bestätigt. Seit acht Jahren führt sie den Verein an. Die Vorstandschaft wird durch Greta Schmid (Stellvertreterin), Sylvia Lamparth (Kassiererin), Brigitte Klemm (Schriftführerin) und Rudolf Buchmann als Beisitzer komplettiert. Unter dem Motto „Frühlingsboten“ wird vom 2. bis 5. April in der Schwarzwaldhalle von Baiersbronn zur großen Osterausstellung eingeladen.
Bild: Die wiedergewählte Vorsitzende Paula Heilgeist aus Eutingen hat gut lachen. Der Verein ist intakt, die Ausstellungen gut besucht und die Zahl der aktiven Mitglieder auf 15 Personen angewachsen. Seit acht Jahren führt sie erfolgreich den Verein.
Tolle Jugendarbeit beim Tennisverein / Der Verein ist nun schuldenfrei
Der Zuwachs an Jugendlichen ist beim Tennisverein ungebrochen. Momentan gehören dem 105 Mitglieder starken Verein 40 Jugendliche an. Ein weiterer Grund zur Freude ist, dass der Verein nun endlich schuldenfrei ist. Für den sportlichen Höhepunkt sorgten die Junioren mit dem Aufstieg in die Staffelliga. Vorsitzender Dr. Sven in der Stroth bewertete den guten Besuch bei der Hauptversammlung im Tennisheim als sehr erfreulich. Sein Rückblick fiel durchweg positiv aus. Der Verein sei intakt. Die Vorstandschaft bezeichnete er als „harmonische Truppe“, die sich gut untereinander verstehe und hob dabei die „kurzen Dienstwege“, um die Geschicke des Vereins zu lenken, hervor. Für die tolle Mitarbeit und die Bereitschaft sich einzubringen, bedankte sich der Vereinschef bei seinen Mitstreitern recht herzlich. Die Mitgliederzahl von 105 Personen sei recht stabil. Allerdings klaffe bei der Generation der 20- bis 35-jährigen ein Loch. Mit Stolz verkündete in der Stroth, dass der kleine Verein in dieser Saison in der Lage sei, sieben Mannschaften für den Spielbetrieb zu melden. Im vergangenen Jahr jagten sechs Mannschaften hinter dem Filzball her. Sportwart Christian Laufer musste leider vom Abstieg der ersatzgeschwächten Herren aus der Bezirksklasse 2 berichten. Die neuformierte Damen-Mannschaft musste Lehrgeld bezahlen und kam ebenfalls nicht über den letzten Platz hinaus. Die Titel des Vereinsmeisters sicherten sich wiederum Sören in der Stroth und seine Schwester Lena. Im Gegensatz zur allgemeinen Tendenz konnte Sigrid in der Stroth als Jugendwart freudig einen Zuwachs von sechs Kindern verzeichnen. Damit liege der Jugendanteil von 40 Kindern bei 37,5 Prozent, bei den baden-württembergischen Tennisvereinen dagegen lediglich nur bei durchschnittlich 23 Prozent. Vom Mai bis Oktober herrschte vor allem an den Trainingstagen jeweils montags und mittwochs ein reges Treiben auf der Tennisanlage. Eifrig und hochmotiviert nahmen die Kinder am Training teil. Dies sei Trainer Frecks Hartwig zu verdanken. Mit seinen immer wieder neuen, kind- und jugendgerechten Ideen, viel Geduld und pädagogischem Geschick gestalte er das Training so vielseitig, dass nie Langeweile aufkomme. Ihm gelinge es Jahr für Jahr, bei den Kindern den Spass am Tennisspielen zu wecken, zu erhalten und das Können in spielerischer Form zu vermitteln. Sigrid in der Stroth sprach im damit ein großes Lob aus und bekannte schlicht mit den Worten „Schön, dass wir dich haben“. Im Rahmen der Kooperation mit der Grundschule Fischingen konnte im Sommer eine wöchentliche Trainingsstunde angeboten werden, die auch von bis zu 15 Grundschülern genutzt wurde um in den Tennissport hineinzuschnuppern. Das Projekt bezeichnete die Jugendwartin als rundum gelungen und soll auch in diesem Jahr wieder durchgeführt werden. Für die Kleinsten wurde wieder ein Zwergentennis angeboten. Bis zu acht Kindern wuselten donnerstags über den Platz. Die sportliche Bilanz bei den gemeldeten Mannschaften war sehr unterschiedlich. Den größten Erfolg konnten die Junioren mit ihrem Aufstieg in die Staffelliga verbuchen. Für diese Saison werden fünf Jugendmannschaften gemeldet. Die Juniorinnen werden wieder mit Dettingen kooperieren. In der Stroth hofft, im Sommer wieder ein Tenniscamp anbieten zu können. Schriftführerin Barbara Speidel ließ das vergangenen Jahr nochmals kurz Revue passieren. Freudig verkündete Kassiererin Gabriele Udvary-Laufer, dass die Schulden nun endgültig abgebaut wurden und damit der Vergangenheit angehören. Im Februar 1990 stand der Verein nach den katastrophalen Hochwasserschäden auf der Tennisanlage und dem damals noch im Rohbau befindlichen Vereinsheim mit rund 20000 Euro in der Kreide. Drei kleinen „Events“ standen einer großen Gasrechnung gegenüber und verursachten ein Minus in der Kasse. Durch den Einzug der Mitgliederbeiträge befindet sich der Verein jedoch jetzt in den „schwarzen Zahlen“. Die 105 Mitglieder setzen sich aus 28 Aktiven, 37 Passiven und 40 Jugendlichen zusammen. Ortsvorsteher Helmut Fleiner bewertete das Zwergentennis als tolle Sache und den Mitgliederzuwachs als weitere Motivation. Die Freude am Spielen stehe im Vordergrund und werde in dem familiären Umfeld gefördert. Dem Verein dankte er für die Aktivitäten in vielseitiger Hinsicht und für sein Engagement. Die Vorstandschaft wurde einstimmig entlastet und bei der Wahl der Kassenprüfer Verena Dechant und Renate Jäkle bestätigt. Vorsitzender Dr. Sven in der Stroth hofft, jeweils freitags das Volleyballspielen beim Vereinsheim auf den Weg zu bringen. Ein Ausflug nach Menzenschwand bei St. Blasien in der Nähe vom Schluchsee ist für den 1. bis 3. Oktober vorgesehen.
Aus der Hauptversammlung des Musikvereins
Bei der Hauptversammlung des Musikvereins löste Timo Fittig Martin Gnamm als 2. Vorsitzender ab. Als passive Ausschussmitglieder schieden Thomas Müller und Hans Rapp nach langjähriger Mitarbeit aus. Mit einem Konzertabend feiert der Musikverein am 10. April sein 85-jähriges Bestehen. Einen besonderen Willkommensgruß richtete Vorsitzender Christian Günthner bei der Hauptversammlung im Hotel „Kaiser“ an die Ehrenmitglieder und an die Vorstandskollegen von den örtlichen Vereinen. Das Totengedenken galt den beiden im vergangenen Jahr verstorbenen Ehrenmitgliedern Georg Felnagel und Emil Säer. Sein Rückblick auf das abgelaufene Vereinsjahr fiel durchwachsen aus. Das geplante Schlossgartenfest musste wegen der wechselhaften Witterung in die Remise verlegt werden. Leider kamen nicht so viele Besucher wie sonst. Dies habe sich auch negativ auf den Erlös ausgewirkt, bekundete Günthner. Bei der Alteisensammlung konnten rund zehn Tonnen Material gesammelt werden, das auch der Kasse sehr gut getan habe. Allerdings sei der Schrottpreis im Vergleich zum Vorjahr um etwa 70 Prozent zurückgegangen und deshalb nur noch rund 950 Euro übrig geblieben. Für einen halben Tag Arbeit sei das Ergebnis jedoch sehr gut, urteilte der Vorsitzende. In diesem Jahr wird keine Sammlung durchgeführt, da letztes Jahr schon nicht mehr viel Alteisen vorhanden war. Die Narrengilde wurde bei drei Auswärtsterminen begleitet. Insgesamt hatten die Musiker 22 Auftritte in 2009 zu bewältigen. Als sehr erfreulich bezeichnete Günthner die neue Bestuhlung im Kursaal und bedankte sich dafür bei der Ortschafts- und Stadtverwaltung. Anstatt des traditionellen Weihnachtskonzerts hatte es im Dezember einen Vorspielnachmittag der Jungmusiker gegeben. Dies war ein voller Erfolg und soll in diesem Jahr wiederholt werden. Der Dank des Vorsitzenden galt an dieser Stelle den beiden Jugendleitern Tobias Laufer und Johannes Schwind sowie den Ausbildern Hans Braun und Joachim Schenker von der Jugendtrachtenkapelle Empfingen/Glatt. Im Gesamten bezeichnete Christian Günthner das vergangene Vereinsjahr als arbeits- und erfolgreich. Die musikalischen Auftritte seien alle sehr gut besucht gewesen und hätten sehr viel Spass bereitet. Zur Zeit besteht der Verein aus 24 Aktiven über 18 Jahren. Weiter gehören dem Verein 18 Jungmusiker unter 18 Jahren an. Davon befinden sich 13 noch in der Ausbildung. Fünf spielen bereits bei den Aktiven mit. Unterstützt wird der Musikverein von 93 passiven Mitgliedern (davon 22 Ehrenmitgliedern). Dirigentin Angela Österle bewertete 2009 als ein erfolgreiches Musikjahr und empfand es als toll, wenn einem so viel Vertrauen und Verständnis entgegengebracht werde. Sie bedankte sich für die gute Zusammenarbeit. Die Musiker hätten auch viel Geduld aufbringen müssen, da sie im vergangenen Jahr aus beruflichen Gründen oft verhindert gewesen sei. Besonders hatte sie es gefreut, dass auch in diesem Jahr über die Fasnet die jüngsten Musiker mit von der Partie waren. Lobend hob sie die Zuverlässigkeit eines jeden Einzelnen hervor. Jeder habe sein Bestes gegeben. Dies betreffe nicht nur die musikalische Leistung sondern auch die Flexibilität. Nicht zu vergessen die Gastspieler, die so manches Mal die Auftritte erleichtert hätten. Nur noch sechs Wochen trennen die Musiker von ihrem „Großprojekt“, dem Frühjahrskonzert. Um das Konzert erfolgreich zu meistern wünschte sie sich mit Rücksicht auf alle einen etwas engagierteren Probenbesuch. Recht verheißungsvoll war der Bericht von Jugendleiter Tobias Laufer. Zur Zeit befinden sich 13 Jugendliche im Alter von neun und 15 Jahren in der Ausbildung. Einen Fehlbestand gibt es immer noch beim tiefen Blech wie Tuba und Posaune. Bei den anstehenden Wahlen galt es nur einen Teil der Vorstandschaft zu wählen. Nach zwölf Jahren gab Martin Gnamm sein Amt als 2. Vorsitzender ab. Zu seinem Nachfolger wurde Timo Fittig gewählt. Margret Getzreiter wurde als Kassier bestätigt. Als passive Ausschussmitglieder schieden Hans Rapp (seit 1991 dabei) und Thomas Müller (seit zehn Jahren im Gremium) aus. Für sie konnte lediglich Catrin Schwind als Nachfolgerin gefunden werden. Bestätigt wurde Christian Laufer. Martin Gnamm tauscht für ein Jahr mit Timo Fittig das Amt des aktiven Ausschussmitglieds. Mit einem Essensgutschein bedankte sich Vorsitzender Christian Günthner bei den Ausgeschiedenen. Ein Weingeschenk überreichte er an Hans Braun, denn er sprang immer wieder für die verhinderte Dirigentin ein. Anlässlich des 85-jährigen Vereinsbestehens wird am Samstag, 10. April, ein Frühjahrskonzert mit einem Ehrungsabend veranstaltet. Neben dem Musikverein Glatt wird auch die Jugend-Trachtenkapelle Empfingen/Glatt aufspielen. Am 1. Mai wird auf dem Oberhof bei Hans Rapp wieder ein Maifest organisiert. Statt dem Sommerfest im Schloss wird im September zum „Backkuchenfest“ rund um die Bäckerei von Hans-Georg Säer eingeladen.
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Hil
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Das aktuelle Wetter in Glatt
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