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Das Bauernmuseum befindet sich in der 1811 errichteten Zehntscheuer. Es steht in der Nachfolge des 1965 eröffneten Bauernmuseums
im Landwirtschaftsamt Horb, das aus der Sammeltätigkeit des damaligen Amtsleiters Dr. Max Flad hervorgegangen ist.

Als ein Ausweichquartier für das Bauernmuseum gesucht wurde, fiel die Wahl auf die Zehntscheuer des Glatter Schlosses. Die Trägerschaft des Museums übernahm der neu gegründete Zweckverband Bauernmuseum Horb am Neckar – Sulz am Neckar, dem die Landkreise Rottweil und Freudenstadt, die Stadt Sulz am Neckar und die Vereine ehemaliger Landwirtschaftsschüler in Rottweil und Horb angehören. Nach dem Ausbau der Zehntscheuer wurde das Bauernmuseum im Mai 1996 in neu konzipierter Gestalt wieder eröffnet.
Der Aufbau der Sammlung folgt thematischen Gesichtspunkten. Das Museum gibt einen Einblick in den ländlich-bäuerlichen Alltag in den Dörfern der Region bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Schwerpunkte der Dokumentation sind das ländliche Handwerk und die Arbeit auf den Feldern von der Saat bis zur Ernte. Daneben widmet sich das Museum dem bäuerlichen Wohnen und der Kleiderherstellung. In der Ausstellung werden die sozialen und politischen Strukturen des Dorfes verdeutlicht. Auch das landwirtschaftliche Vereins- und Schulwesen ist im Blickfeld.
Dank vieler Spender konnte der Museumsfundus erheblich aufgestockt werden. |
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