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Am östlichen Rand des Schwarzwaldes liegt die geschichtsträchtige Ortschaft Glatt.
Sie ist sowohl von der B 14 als auch von der Autobahn A 81 leicht zu erreichen.

Das Zentrum der Ortschaft bildet der imposante Schlosskomplex, der Besucher von weit her
anzieht. Das heutige Erscheinungsbild des Wasserschlosses, eine der besterhaltenen
Schlossanlagen Baden-Württembergs, ist wesentlich von Umbaumaßnahmen im
16. Jahrhundert geprägt. Im Zeitraum von 1533 bis 1547 ließ der damalige
Besitzer, Reinhard von Neuneck (ca. 1475 – 1551), das spätmittelalterliche
Wasserschloss zu einem der frühesten Renaissanceschlösser in Deutschland
umgestalten.
Nach verschiedenen Besitzerwechseln – 1803 war die Herrschaft Glatt von der
Fürstabtei Muri (im Aargau) an die Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen
gefallen – ging die Schlossanlage 1970/71 in das Eigentum der Gemeinde
Glatt über. Seit der Eingemeindung Glatts 1975 befindet sich das Wasserschloss
im Eigentum der Stadt Sulz am Neckar.
Die Schlossanlage wurde in den Jahren 1973 – 1989 von Grund auf saniert.
In den Jahren 1998 – 2001 wurde das Wasserschloss für Museumszwecke
ausgebaut und im November 2001 als Kultur- und Museumszentrum Schloss Glatt
eröffnet. Träger sind die Stadt Sulz am Neckar und der Landkreis Rottweil.
Im "KMZ Schloss Glatt" sind vier museale Einrichtungen zusammengeschlossen:
das Adelsmuseum (mit Rüstkammer), das Schlossmuseum, das Kunstmuseum Galerie
Schloss Glatt und das seit 1996 bestehende Bauernmuseum.
Die Besucher erwartet ein aufschlussreicher "Museumsparcours" – und
darüber hinaus ein abwechslungsreiches Kulturprogramm. |
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Aktuelle Veranstaltungen |
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7. März - 2. Mai 2010 Fürstensaal und 3. Obergeschoss, Ostflügel
Ausstellung
"Im Spitzbubenland - Räuberbanden um 1800 in Schwaben"
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4. April - 31. Oktober 2010 Kunststiftung Paul Kälberer
Ausstellung
"Paul Kälberer - neusachliche Porträts"
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7. Mai 2010, 20.00 Uhr Fürstensaal
Kammerkonzert im Fürstensaal
Fabian Wettstein, Violine, und Yasuko Hirano-Mesquita, Klavier, spielen Werke von Paul Hindemith, Béla Bartók, Ludwig van Beethoven und Sergej Prokovjew.
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